Archive for Juli 2010

Geschichtsverdrehung a la haGalil

13. Juli 2010

Wir haben schon des öfteren hier dokumentiert, wie massiv haGalil anti-israelische Agitation betreibt. Wenn die Macher von haGalil außerhalb ihrer dubiosen Website auftreten, oder wenn sie sich unbeobachtet glauben, dann ziehen sie allerdings noch schamloser vom Leder – da wird nicht nur die Gegenwart verzerrt, da wird dann auch die Geschichte Israels mutwillig verdreht und verfälscht.

„Verantwortliche Redakteurin“ der Familienhomepage haGalil ist eine gewisse Andrea Livat, deren irgendwie israelisch klingender Nachnahme nur angeheiratet ist.

In einem ZDF-Film über den Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, phantasiert Frau Livnat vor laufender Kamera:

“Er hat keinen Staat gewollt, der irgendwelchen juedischen Eigenschaften hätte.“

Herzl wollte also gar keinen Judenstaat. Wie kommt Frau Livnat darauf? Sie macht den gleichen Fehler, der bei haGalil allgegenwärtig ist: Verwendung von Fremdwörtern, deren Bedeutung man nicht kennt. Sie stellt Herzls politisches Grundlagenwerk „Der Judenstaat“ neben sein Buch „AltNeuLand – ein utopischer Roman“ Da mann offenkundig das Wort „utopisch“ nicht einordnen kann, glaubt man, das Buch „AltNeuland“ ist irgendwie eine „Fortentwicklung“ oder „Fortschreibung“ des politischen Manifestes „Der Judenstaat“. So schnell kanns gehen.

Bei Facebook nun hat eine Freundin von Frau Livnat etwas getan, was den Zorn der „Redakteurin“, „Israelwissenden“ und „Herzlexpertin“  hervorruft. Besagte Freundin hat über das Profil „Israel Tag München“ ein pro-israelisches Video gepostet. Zwei üble Sachen aus Sicht der haGalianer: haGalil publizierte bereits mehrfach heftige Angriffe gegen „I Linke Israel“ und ihren Israeltag, einem Straßenfest in mehr als 60 bundesdeutschen Städten anläßlich des israelischen Unabhängigkeittages. Das ist schon schlimm, aber dann auch noch einen positiven Israelvvideo zu posten, geht natürlich endgültig zu weit!

Andrea Livnat kommentiert den Video wie folgt:

Also, ich schreib Dir mal, was mich stört, so als Beispiele.
Mit Auschwitz hat es für mich rein gar nichts zu tun. Mit Kommunismus auch nicht.
Geht schon los mit dem ersten Bild, das Klischee der schönen israelischen Soldatin, kommt ein paar mal vor… Finde ich ganz schlimm.. Einseitige Sicht der Nahostkriege, Israel wurde 4mal von 5 arabischen Staaten angegriffen, hmm, naja, das ist schon eine Verdrehung von Tatsachen. Die Bilder und der Text zusammen, ist schon arg reisserisch, z.B. das Bild vom Lynch des israelischen Soldaten.. Dann das ganze Pallaver über die tollen wissenschaftlichen Errungenschaften, das darf ja auch nie fehlen. Schön, nur wenns mal einen Tag regnet, dann fällt bei uns der Strom aus.. Israel hat Hunderte Flüchtlinge aus Darfur aufgenommen? Stimmt, nachdem die Regierung die Abschiebung nach Ägypten plante und sich Entrüstung breit machte, dann fiel ihnen auf einmal ein, dass man das ja nicht machen kann und der Holocaust etc..

Zur Erinnerung: Tatsächlich ging bei sämtlichen Nahost-Kriegen die Aggression cvon den arabischen Staaten aus.

Andrea Livnat

Andrea Livnat

Tatsächlich führen Umwelteinflüsse auch mal zu Versorgungsproblemen, wenn etwa Stürme in Deutschland oder den USA die Strommasten niederreißen oder in Deutschland im Hochsommer in den ICEs die Klimaanlagen ausfallen. Aber wenn das in Israel passiert, ist das natürlich der Beweis, das Berichte über die technologische und wissenschaftliche Spitzenposition Israels in der Welt nur „Palaver“ ist.Verständlich hingegen ist, das Frau Livnat (Foto) ein Problem mit der bildlichen Darstellung schöner israelischer Soldatinnen hat.

haGakuk agutiert gegen eine Solidaritätsdemonmstration mit Israel, die sich gegen die atomare Bedrohung durch den Iran wendet:

http://www.hagalil.com/01/de/Juden.php?itemid=386

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