haGalil beim rumeiern

Gerne maßt sich haGalil an, „die jüdische Stimme im Internet“ zu sein – und will so etwas wie eine „moralische Instanz“ sein. Da stört es natürlich, das wir gestern dokumentierten, das haGalil bereits vor einigen Jahren mit rassetheoretischen Thesen das „Juden-Gen“ nicht nur propagierte, sondern auch einen „Juden-Gen-Test“ anpries – für 100 Euro.

Heute nun versucht haGalil-Herausgeber „David“ Gall sich in Schadensbegrenzung zu üben und das ganze als eine Art humoristische Einlage der gutgläubigen Leserschaft vorzugauckeln. Das gelingt nicht. Das es nicht gelingt, liegt nicht nur an Gall´s unbeholfenem Schreibstil – immerhin hat er weder eine journalistische Ausbildung, noch irgendwelche journalistischen oder publizistischen Erfahrungen außerhalb seiner eigenen Homepage – es scheitert auch an der Realität.

Gall schreibt in seinem heutigen Kommentar:

Im besten Fall haben solche Meldungen einen gewissen Unterhaltungswert und gewähren kleine Einblicke und ein Stück Erkenntnis, angespült von der stetig wachsenden Informationsflut. Manchmal geht es aber auch nur um Spinnereien, die man sicher nicht gut finden muss, die aber weder wissenschaftlich noch politisch von großer Relevanz sind, auch wenn sie zur Bestätigung seltsamer Ideen oder Absichten herhalten sollen. Dass sich hier auch mal Geschäftsideen entwickeln können, sollte nicht überraschen, schon gar nicht in einem Land in dem sich Rosen-, Hunde- und Taubenzüchter gegenseitig befruchten und austauschen. Und wem es Spaß macht zu erfahren, ob er von einem bretonischen Druiden oder einem nubischen Wasserhändler abstammt oder im vorletzten Leben als Eskimo den Fischer-Chor von Mogadan leitete, der kann nun statt das beschwerliche Rebirthing anzutreten einen einfachen Gentest machen lassen.

Und kommt überraschendes:

Dieses Freund/Feind-Denken macht mit seinem Absolutheitsanspruch eine konstruktive Auseinandersetzung sehr schwierig und erinnert an eine Diskussion mit Fundamentalisten. Alles muss aus einem Guss sein, Abweichungen sind nicht erlaubt.

Wer jetzt aber glaubt, Gall wäre überraschend über Nacht zur Selbstkritik fähig geworden, irrt sich. Gemeint ist hier nicht haGalil – sondern „die Anderen“. Völlig außer Acht gelassen wird, das es gerade haGalil ist, das jede Abweichung verfehmt, denunziert, verleumdet, rufmordet. Es ist bekanntlich insbesondere die haGalil-Scharfmacherin Ramona Ambs, die, rasend voir Hass auf alles andere, auf jeden, der anders denkt, israelische Blogger mit Goebbels, Onlinemagazine mit abweichender Meinung in die Nähe von Rechtsextremisten und eigene SPD-Parteigenossen in die braune Ecke schmiert.

David Gall

David Gall

Natürlich kann man sich fragen, warum haGalil geradezu inflationär mit Nazi-, Rassismus- und sonstigen Gleichsetzungen um sich wirft. Ähnlich macht es übrigens die braune „National-Zeitung“, die alles mögliche und unmögliche mit dem Zusatz „Holocaust“ versieht – etwa „Bombenholocaust“, „Robbenholocaust“, „Holocaust am ungeborenen Leben“ usw. Die Absicht ist klar: Durch den inflationären Gebrauch des Wortes Holocaust soll dieser entwertet, beliebig gemacht werden. Genau der gleiche Effekt wird erreicht durch die inflationäre Verwendung der Wörter „Nazis“, „Rassisten“, „Rechtsradikale“ (mit letzterem werden gerne die Mitglieder der israelischen Regierung von gaGalil denunziert und verleumdet).

Der Kommentar von Herrn Gall ist hier zu lesen:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/31/sarrazin-7/

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Eine Antwort to “haGalil beim rumeiern”

  1. Joram Says:

    Ich glaube nicht, dass es sich noch lohnt gaGa-lil zu lesen. Den Ramona´s Ambs Buchstabensalat zu lesen ist schlicht unzumutbar. Und die Kommentare die von Clowns von der „Redaktion“ manipuliert und umgeschrieben werden braucht auch kein normaler Mensch zu lesen. Wenn ich Clowns erleben möchte, dann gehe ich zu Roncali. Die Clowns dort haben wenigsten ein Niveau. Von gaGalil kann man das nicht behaupten.

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