Christianophobie bei gaGalil

Es gibt in der Bundesrepublik wohl kaum eine pro-israelische Initiative  oder ein pro-israelisches Projekt, das nicht auf der Feindesliste der im Münchner Nobelvorort Gründwald hergestellten Homepage „hagalil“ steht. Ob nun „I Like Israel“, „Honestly Concerded“, der „Israel-Tag“ -. sie und viele andere mehr wurden schon Opfer haßerfüllter Attacken. Die „Frau fürs Grobe“ ist dabei oftmals die in Heidelberg wohnende erwerbslose Hausfrau Ramona Ambs, die sich im Internet gerne als „Schriftstellerin“ ausgibt – wenngleich man, außer bei hagalil, niergens ein Medium finden kann, das ihre „literarischen Werke“ dem Publikum zumuten mag.

Jetzt sind Christen dran – insbesondere Christen, die Israel unterstützen und sich dadurch die Feindschaft des pseudojüdischen Onlineprodukts zuziehen. In einem langatmigen, mit Worthülsen und Wiederholungen überfrachteten  Artikel unter der Überschrift „Wenn Christen zu sehr lieben“ zieht Ambs vom Leder, bringt dabei aber einiges durcheinander und biegt sich so einiges zurecht, damit das gewünschte Feindbild passt.

Nur am Rande geht sie dabei auch auf Antisemitismus in christlichen Kreisen ein – stümperhaft allerdings, was einmal mehr davon zeugt, das die Themengebiete Judentum, Antisemitismus u.ä. nicht nur ihren Kompetenzbereichen zählen und sie allenfalls Allgemeinplätze wiedergibt, die man irgendwo im Internet aufschnappen und als eigene „Erkenntnisse“ verkaufen kann. So bringt sie, obwohl es zahlreiche aussagekräftige Beweise und Fakten gibt, ausgerechnet eine )!= von einem (!= Katholiken betriebene private Website als Beleg für christlichen Antisemitismus – zu mehr reicht es bei der „Schriftstellerin“ des „jüdischen“ Onlinemagazins nicht.

Amb

Ambs

Umso ausführlicher und hahnebüchender wird es dafür bei Thema Christen für Israel – da ist das Feindbild viel klarer. Besonders die Gruppe „Christen an der Seite Israels“ haben es der Heidelbergerin angetan – einer Hauptvorwürfe an diese: Diese Christen beten (!) für Israel – welch ein Verbrechen! Aktueller Anlaß für die Hasstiraden ist offenkundig der Israelkongreß in Frankfurt gewesen – mit etwa 1.000 Teilnehmern und mit Unterstützung der israelischen Botschaft, des Zentralrates der Juden und mehr als 70 Organisationen sowie der Teilnahme von Bundes- und Landespolitikern aller demokratischen Parteien ein an sich erfolgreiches Ereignis – nur hagalil war nicht dabei, was der Bedeutungslosigkeit der unter zunehmenden Lesermangel leidenden Homepage entspricht.  Da hagalil zudem die Veröffentlichungsplattform von anti-israelischen Kampforganisationen wie „J Street“, „J Call“ und „Stimmen für einen was-auch-immer im Nahen Osten“ ist, wären Vertreter der Homepage auf einer pro-israelischen Veranstaltung zweifelsfrei auch Fehl am Platz gewesen.

Natürlich stellt sich die Frage, was Frau Ambs so erregend findet, wenn Menschen beten – ein Geheimnis, das wohl auf ewig das ihre bleiben wird.  Auf ihrem Profil bei Facebook gibt Frau Ambs ihren „Freunden“ – und nur diese können ihr Profil lesen – immer wieder mal kund, sie würde angeblich bei jüdischen Feiertagen an Veranstaltungen in der jüdischen Gemeinde teilnehmen. Jetzt stellt sich die Frage: Wird dort nicht gebetet? Immerhin enthält das jüdische Gebetsbuch sogar ein besonderes Gebet für den Staat Israel. Oder kann es sein, das die Grundgute, die sich scheinbar mitunter auch für eine Oberrabinerin hält und glaubt bestimmen zu können, wer Jude ist und wer nicht,  sogar ihre lieben Facebook-Freunde an der Nase herumführt? Nachfragen in der Jüdischen Gemeinde Heidelberg und bei Mitgliedern der Gemeinde nach der „Schriftstellerin“ haben nämlich in allen Fällen immer nur zwei Reaktionen ergeben: Achselzucken und/oder kopfschütteln – niemand kennt sie, niemand hat jemals den Namen der „Schriftstellerin“  gehört.

 

Das passt übrigens zum „Herausgeber“ der Homepage und zu seiner Ehefrau, der Vorsitzenden des „Trägervereins“ (wie praktisch wenn alles in Familienhand ist): Recherchen ergaben,  das beide keine Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde München/OBerbayern sind und auch noch niemals Mitglieder der jüdischen Gemeinde in der Landeshauptstadt waren.

 

Den Text der „Schriftstellerin“ gibt es hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/12/15/christen-4/

Die „Schriftstellerin“ zum ansehen:

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.hagalil.com/archiv/images/bruede10.JPG&imgrefurl=http://www.hagalil.com/archiv/2006/03/bruederlichkeit.htm&usg=__K0HF9WgEHeuyO6nTcANc-02Soww=&h=175&w=250&sz=8&hl=de&start=3&sig2=2aCb_HOT_lHPn05WhzGYDQ&zoom=1&um=1&itbs=1&tbnid=ZKKIt3raLPW7OM:&tbnh=78&tbnw=111&prev=/images%3Fq%3DRamona%2BAmbs%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26tbs%3Disch:1&ei=zM0JTeiuEci38gORhIwT

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Eine Antwort to “Christianophobie bei gaGalil”

  1. Christine Says:

    Zitat: „Recherchen ergaben, das beide keine Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde München/OBerbayern sind und auch noch niemals Mitglieder der jüdischen Gemeinde in der Landeshauptstadt waren.“

    Danke für diese Info. Das erklärt eigentlich alles!!
    Für mich ist dieses Thema somit erledigt, da diese Seite keine wirklich jüdische ist!

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