Archive for the ‘Vermischtes’ Category

Aktuelle gaGalil-Statistik

19. Dezember 2010

Bereits vor einigen Wochen gestand Ildiko Ats, die dem internen haGalil-Zirkel angehört und mit den angeblich „ehrenamtlichen“ Machern von gaGalil den Arbeitgeber/Geldgeber gemeinsam hat,  öffentlich, das die Besucherzahlen von gaGalil binnen einen Jahres um gut 48 Prozent abgestürzt sind und nur noch knapp 5.200 am Tag betragen – wohlgemerkt bezogen auf den gesamten Server, der mehr als eine Dutzend Domains beherbergt.

Der freie Fall scheint sich fortzusetzen, wie ein Blick in die Rankingstatistik zeigt:

Die Zugriffszahlen sind so gering geworden, das regionale, also auf Staaten bezogene, Rankingszahlen nicht mehr erfassbar sind, für den letzten Monat wird ein Absturz im Ranking von 60 Prozent (!) vermerkt.

Aktueller Rankingplatz:  2,817,911

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Erfahrungsbericht mit haGalil

30. Oktober 2010

Yael war jahrelang eine treue Unterstützerin von haGalil, bis sie von den Machern dieser Seite, der Familie, gemobbt wurde, unter dem Titel „haGalil? Nein Danke und nie wieder“ veröffentlichte sie ihren Erfahrungsbericht mit den Machenschaften dieser dubiosen Truppe:

 

Hagalil? Nein danke, nie wieder!

Lange Jahre habe ich bei Hagalil geschrieben und mich dort engagiert. Mittlerweile muss ich feststellen, dass Hagalil nur noch Menschen zu Wort kommen lässt, die die Meinung zu Hagalils Ansichten und Artikeln teilen.
Plötzlich werde wohl nicht nur ich zensiert und nicht mehr zugelassen. Und das mit der abenteuerlichen Begründung eines „IP-Missbrauchs“! Ich weiß nicht woher diese Behauptung kommt, zumal meine IP-Adresse eine dynamische ist. Das Wahrscheinliche ist, dass jemand eine ähnliche IP hat wie ich, was in einer Großstadt wie Berlin nicht ungewöhnlich ist.
Leider wird aber nicht nachgefragt, sondern behauptet, leider werden dort fast nur noch radikale Linke und offene Israelhasser akzeptiert, die alles was Israel tut oder unterlässt in den Dreck ziehen. Vornehmlich sind das Nichtjuden, die nicht in der Lage sind, demokratische Entscheidungen der Israelis zu akzeptieren und immer noch nach dem deutschen Motto, das Deutschland und den Rest der Welt an den Abgrund getrieben hat, vorgehen: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“
Andere wiederum sagen, Ihre Postings werden manipuliert.
Ich kann das nicht bestätigen, aber anderen scheint das schon passiert zu sein.
Ein Leser dort bestätigte das:

Hans-Dieter Matthies
an den oder die admi ……

hiermit ziehe ich meiner Wege und zwar fort von hagalil; es macht keinen Spaß, wenn Ihr an jedem – noch so sorgsam und unverfänglich gewählten -Wort herumpopelt und zusammenkürzt, so daß kaum noch etwas übrigbleibt, das dem Sinn der Erstversion entspricht. Es ist eine Verfälschung.

Wenn man Meinungen nicht veröffentlicht sehen will, ist das eine Sache, eine andere ist es, Postings umzuschreiben. Das ist im Grunde eine Copyrightverletzung, Texte anderer, wie auch immer, zu ändern. (Wie jemand darauf kommt, die Manipulationsvorwürfe wären „zusammengebrochen“ bleibt schleierhaft, denn derjenige kann das überhaupt nicht beurteilen, auch wenn er noch so möchte, wenn User sagen, ihre Kommentare wurden umgeschrieben, weil er sie nicht geschrieben hat und es daher gar nicht wissen kann. Im Grunde macht es keinen Sinn, auf diesen offensichtlichen Unsinn einzugehen)!
Antisemiten bekommen dort schon sehr lange eine Bühne, eine Tatsache, die mich seit Jahren ärgert, weil man das Gefühl bekommt, Antisemitismus wäre okay, während anderes nicht zugelassen wird.
Ich habe bei Hagalil viel gelernt, bedauere aber heute sie jemals vor allem öffentlich unterstützt, sie gegen Kritiker verteidigt zu haben. Anderen, auch offiziellen Mitarbeitern ist dort schon viel Negatives passiert. Das ging soweit, dass mich ein ehemaliger ehrenamtlicher Mitarbeiter dringend bat, die Artikel seines Blogs nicht mehr bei Hagalil zu verlinken. Ich kann aus Gründen der Diskretion nicht genauer darauf eingehen, aber man spürte, dass bei der Person eine große Verletzung durch Hagalil immer noch eine Rolle spielte.
Kontakte zu den Machern, ab und an Hilfe bei Mailanfragen, die ich auf Bitten Eva Ehrlichs beantwortet habe (schon blöd im Nachhinein), Hilfe wenn wieder der User auftauchte, der Hagalil sehr lange stalkte, Hilfe für Hagalil als jemand Hagalil verklagen wollte und jahrelange Loyalität zählen scheinbar bei Hagalil nichts. Die Macher von Hagalil hatten schon immer einen entscheidenden Fehler: Ihr zwischenmenschlicher Umgang mit anderen, mit ihnen wohlgesonnenen Menschen.
Man lernt Menschen leider nie gut genug kennen, aber ich weiß, dass man Menschen nie so vor den Kopf stoßen sollte. Das macht man einfach nicht. Auch deshalb schreibe ich hier darüber. Vielleicht auch stellvertretend für andere, die sich das nicht trauen.

Jemand schrieb dort vor kurzem folgenden Kommentar:

Und ich […], werde in Hinkunft wegen dieser Trottel den Kommentarbereich meiden. Tue mir diese ganz besondere Art der hier alltäglich gewordenen “bornierten Blödheit” nicht länger an.
Diese Leute sind drauf und dran, das Image von haGalil zu ruinieren!

Man muss dem User Recht geben. Nur in einem täuscht er sich leider sehr:
Nicht andere ruinieren das Image von Hagalil, sondern das tun die Macher sehr gut selber.

Mein Fazit nach Jahren von Hagalil fällt daher sehr nüchtern aus: Hagalil? Nein danke, nie wieder! Ich werde in Zukunft sehr genau hinschauen wo ich mich engagiere und vor allem wen ich unterstütze. Loyalität darf nie dazu dienen, missbraucht zu werden.

 

Geständnisse aus dem haGalil-Sumpf

25. Oktober 2010

Unser letzter Artikel befasste sich mit Mythos der Besucherzahlen bei haGalil. Schon länger war bekannt, das die Zahlen gefakt sind und sich auf den Server mit über einem Dutzend Domains, nicht aber auf haGalil als solches beziehen. Aber auch diese „geschönten Besucherzahlen“ befanden und befinden sich im freien Fall – und dieser freie Fall ist noch dramatischer als bislang bekannt war.

Die letzten seriösen Schätzungen gingen von etwa 7.000 Besuchern am Tag auf dem Server von haGalil pro Tag aus – vor zwei Jahren waren es 10.000, in Spitzenzeiten vor einigen Jahren rd. 15.000.

Doch jetzt hat eine haGalil-Aktivistin – ungewollt – gestanden: Der Einbruch setzt sich dramatisch fort, als haGalil-Aktivistin verbreitet sie die Zahl von knapp 5.100 Besuchern am Tag auf dem haGalil-Server!

 

 

Zwar ist die „Quelle“ der Statistik unseriös, da nicht bekannt und es auch nicht angegeben wird, wie ein externer Dienst die Besucherzahlen einer Website ermitteln will, allerdings ist davon auszugehen, das eine Aktivisten des haGalil-Milieus nicht zu niedrige Zahlen verbreitet, sondern eher geschönte Besucherzahlen – die angegebenen Besucherzahlen sind daher als Maximalwerte anzusehen und beziehen sich – wie ausgeführt und bei haGalil nicht sonderlich überraschend – auf das ganze Angebot an diversen Webdomains.

 

 

Mythos Besucherzahlen

25. September 2010

Gerne behauptet haGalil, es wäre angeblich das „größte jüdische Onlinemagazin Europas“. Als Grundlage für diese Behauptung wird die Zahl von angeblichrund 10.000 Besucher am Tag genannt. Lüge oder Wahrheit?

Sieht man sich bei haGalil unter der Rubrik „Mediadaten“ um, fällt sofort auf:

Die veröffentlichte Alexa-Statistik reicht bis 2005, dann ist Ende. Um auf aktuellere Zahlen zu kommen, muss man suchen und weiterklicken um dann auf eine selbergebastelte Graphik zu kommen.

Tatsächlich hatte haGalil bis vor 6 Jahren durchaus bis zu 15.000 Leser am Tag. Das hat nichts mit Grünwald oder erwerbslosen Hausfrauen in Heidelberg zu tun. Bekannt wurde haGalil durch das Meldeformular gegen rechtsextreme Seiten und einen Artikel über den damaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Hohmann. Beides wurde von dem zwischenzeitlich verstorbenen Klaus Parker erarbeitet und – im Falle des Meldeformulars – betreut. Als er es indes einmal wagte, dem Patriachen Gall zu widersprechen, wurde er hinausgemobbt. Obwohl haGalil auch und gerade mit dem Meldeformular auf Betteltouren ging, sah Klaus Parker für seine Arbeit übrigens nie einen Pfenning oder Cent. Nach seinem Tod veröffentlichte Gall auf haGalil intime Details aus dem Privatleben von Klaus Parker, was von den Nazis dankbar aufgeriffen und im Internet auf neonazistischen Seiten weiterverbreitet wurde. Kein W“under, das Witwe und Hinterbliebene von Klaus Parker die Macher von haGalil nicht nur nicht zur Beerdigung einluden, sondern ihnen auch mitteilen ließen, das sie als unerwünschte Personen explizit ausgeladen sind.

Wir werden demnächst detalierter hierüber berichten.

Wie hoch sind die Zugriffszahlen aber nun wirklich?

Zunächst muss ein Taschenspielertrick von haGalil erklärt werden:

Auch die bis zu 15.000 Besucher am Tag vor über einem halben Jahrzehnt waren – und die heutigen Besucher sind es auch nicht – nicht Besucher, die die Startseite von haGalil besuchten und von dort aus aktuelle Artikel aufriefen. Die Zahl der Besucher entspricht der Zahl aller Besucher auf dem Server von haGalil, auf dem über ein Dutzend Websiten gehostet werden, u.a. „klick-nach-rechts.de“ als Nachahmung des seriösen Magazins „Blick nach rechts“ oder nahsot-politik.de oder antisemitismus.net . Enthalten sind auch alle Besucher, die über Suchmaschienen ältere Artikel aus dem Archiv gelesen haben. Wenn man bei Googel die Suchbegriffe Judentum, Koscher, Torah oder Talmud eingibt, kommt relativ schnell auf angebotene Seiten aus dem umfangreichen Textarchiv von haGalil und den gut 15 Nebendomains.

Jetzt gibt haGalil selber in einer selbstgebastelten Graphik zu, das von 2008 bis 2009 die Zahl der Seitenaufrufe um ein Drittel zurückgegangen sind. Wenn man verschiedene Rankinglisten zu Rate zieht, kommt man zu dem Schluß, die Besucherzahlen des Server haGalil zwischenzeitlich auf wta 2.000/Tag abgefallen ist – ein Trend, der seit gut 2 Jahren anhält.

Wieviele davon aber sind Leser von haGalil, besuchen also die Startseite und von dort die (kaum noch vorhandenen) aktuellen Artikel?

Ein Experten vonder Redaktion einer führenden Computer- und Internetzeitschrift, schätzt die Zahl der realen haGalil-Besucher auf „deutlich unter 1.000“ am Tag ein.

Und dafür gibt es zwei stichhaltige Indizien:

Vor etwa 8 Monaten ersetzte haGalil sein veraltetes und kaum zeitgemäßes Forum durch ein neues Forum – was mehr über die tatsächliche Relevanz von haGalil offenbarte, als den Machern lieb sein dürfte: Am heutigen Tag hat das Forum von haGalil.com sage und schreibe 152 Benutzer (sic!) von denen gerade einmal 45 (!!) aktive Benutzer sind. – und das nach gut 8 Monaten!

Die Kommentarfunktion unter den Artikeln wird kaum genutzt, bei den wenigen Artikeln, die kommentiert werden, fällt auf, das es im wesentlichen immer die gleichen Usernamen sind, die auftauchen, im Ganzen weniger als 10 verschiedene Usernamen, die regelmäßig auftauchen. In mehreren Internetblogs beklagen sich ehemalige haGalil-User, das ihre Kommentare ohne Rücksprache von den Machern von haGalil nachträglich inhaltlich verändert worden seien. Da ist es dann nicht ganz abwegig, das sich hinter manchem fleißigen „Kommentarschreiber“ vielleicht doch auch Personen verbergen, die eigentlich zu den Machern gehören.

Daneben gibt es – wie uns um einige Ecken herum zugetragen wurde – auch eine Einschätzung der Staatsanwaltschaft München bezüglich der „Relevanz und Resonanz“, die haGalil real hat und im krassen Widerspruch zu den Eigenbehauptungen steht. Sobald wir hier nähere Informationen haben, werden wir natürlich darüber berichten.

Ein weiterer Punkt ist:

Die Zahl der täglichen Artikel ist stark rückläufig, immer öfters gibt es sogar tagelang keinen neuen Artikel. Die wenigen Artikel aber sind zu etwa 80 Prozent Zweit- oder Drittveröffentlichungen – d.h. die betreffenden Artikel waren vorher, bevor sie bei haGalil veröffentlicht wurden, bereits auf zwei oder drei anderen Websiten erschienen. haGalil hat also faktisch kaum Autoren, die haGalil als so wichtig erachten, das sie dort ihre Artikel exklusiv oder zumindest als erstes veröffentlichen.

Die Motivation, mit Phantasiezahlen zu operieren, dürfte zum einem der egomanische Geltungsdrang der Macher sein und zum anderen das Geld – der versuch, Werbekunden zu locken, was aber ebenfalls kaum bis gar nicht von Erfolg beschieden ist. Fast ausschließlich finden sich auf haGalil lediglich Werbebanner von sog. Partnerprogrammen oder für eigene Produkte.

Wer will schon auf einer Website für teuer Geld werben, die es gerade mal auf 45 aktive Forumsteilnehmer bringt?

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Dankenswerter Weise haben wir Hinweise bekommen zu einem dubiosen „haGalil Förderverein e.V.“ in Berlin. Wer hier noch Informationen hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, möge uns bitte über die Kommentarfunktion informieren, die entsprechenden Kommentare werden nicht freigeschaltet und die Informationen vertraulich behandelt.

haGalil beim rumeiern

1. September 2010

Gerne maßt sich haGalil an, „die jüdische Stimme im Internet“ zu sein – und will so etwas wie eine „moralische Instanz“ sein. Da stört es natürlich, das wir gestern dokumentierten, das haGalil bereits vor einigen Jahren mit rassetheoretischen Thesen das „Juden-Gen“ nicht nur propagierte, sondern auch einen „Juden-Gen-Test“ anpries – für 100 Euro.

Heute nun versucht haGalil-Herausgeber „David“ Gall sich in Schadensbegrenzung zu üben und das ganze als eine Art humoristische Einlage der gutgläubigen Leserschaft vorzugauckeln. Das gelingt nicht. Das es nicht gelingt, liegt nicht nur an Gall´s unbeholfenem Schreibstil – immerhin hat er weder eine journalistische Ausbildung, noch irgendwelche journalistischen oder publizistischen Erfahrungen außerhalb seiner eigenen Homepage – es scheitert auch an der Realität.

Gall schreibt in seinem heutigen Kommentar:

Im besten Fall haben solche Meldungen einen gewissen Unterhaltungswert und gewähren kleine Einblicke und ein Stück Erkenntnis, angespült von der stetig wachsenden Informationsflut. Manchmal geht es aber auch nur um Spinnereien, die man sicher nicht gut finden muss, die aber weder wissenschaftlich noch politisch von großer Relevanz sind, auch wenn sie zur Bestätigung seltsamer Ideen oder Absichten herhalten sollen. Dass sich hier auch mal Geschäftsideen entwickeln können, sollte nicht überraschen, schon gar nicht in einem Land in dem sich Rosen-, Hunde- und Taubenzüchter gegenseitig befruchten und austauschen. Und wem es Spaß macht zu erfahren, ob er von einem bretonischen Druiden oder einem nubischen Wasserhändler abstammt oder im vorletzten Leben als Eskimo den Fischer-Chor von Mogadan leitete, der kann nun statt das beschwerliche Rebirthing anzutreten einen einfachen Gentest machen lassen.

Und kommt überraschendes:

Dieses Freund/Feind-Denken macht mit seinem Absolutheitsanspruch eine konstruktive Auseinandersetzung sehr schwierig und erinnert an eine Diskussion mit Fundamentalisten. Alles muss aus einem Guss sein, Abweichungen sind nicht erlaubt.

Wer jetzt aber glaubt, Gall wäre überraschend über Nacht zur Selbstkritik fähig geworden, irrt sich. Gemeint ist hier nicht haGalil – sondern „die Anderen“. Völlig außer Acht gelassen wird, das es gerade haGalil ist, das jede Abweichung verfehmt, denunziert, verleumdet, rufmordet. Es ist bekanntlich insbesondere die haGalil-Scharfmacherin Ramona Ambs, die, rasend voir Hass auf alles andere, auf jeden, der anders denkt, israelische Blogger mit Goebbels, Onlinemagazine mit abweichender Meinung in die Nähe von Rechtsextremisten und eigene SPD-Parteigenossen in die braune Ecke schmiert.

David Gall

David Gall

Natürlich kann man sich fragen, warum haGalil geradezu inflationär mit Nazi-, Rassismus- und sonstigen Gleichsetzungen um sich wirft. Ähnlich macht es übrigens die braune „National-Zeitung“, die alles mögliche und unmögliche mit dem Zusatz „Holocaust“ versieht – etwa „Bombenholocaust“, „Robbenholocaust“, „Holocaust am ungeborenen Leben“ usw. Die Absicht ist klar: Durch den inflationären Gebrauch des Wortes Holocaust soll dieser entwertet, beliebig gemacht werden. Genau der gleiche Effekt wird erreicht durch die inflationäre Verwendung der Wörter „Nazis“, „Rassisten“, „Rechtsradikale“ (mit letzterem werden gerne die Mitglieder der israelischen Regierung von gaGalil denunziert und verleumdet).

Der Kommentar von Herrn Gall ist hier zu lesen:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/31/sarrazin-7/

haGalil und das „Juden-Gen“

30. August 2010

Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat mit seinem Buch zu Integration und Muslime für Aufsehen gesorgt. Es ist keine Nachricht wert, daß das ultralinke „haGalil.com“ enstprechend Sarrazin angreift, zumal auch bürgerliche Politiker der Mitte heftige Kritik an Sarrazin üben.

Verstärkt wird das ganze durch absonderliche Thesen von einem „Gen, das alle Juden haben“, so Sarrazin am Wochenende. Für haGalil Ankaß von „Rassismus ohne Rassisten“ und „Neo-Sarrazinismus“ zu schreiben. Vor allem Ramona A,bs, selber SPD-Mitglied, tut sich hiervor. Auch das ist kein Wunder. Die in Heidelberg wohnende Ambs verfasst bei haGalil immerhin auch Artikel, in denen israelische Blogger in die Nähe von Goebbels gerückt werden, die israelische Regierung in die Nähe von Rechtsextremisten und Rassisten und andere jüdische Onlinemagazine schon mal als „rechter Rand“ denunziert werden. Ramona Ambs ist sozusagen die „Frau fürs Grobe“, manche witzeln auch: der Kettenhund – oder politisch Korrekt: Kettenhündin – der gagalils.

Nur: Die jetzigen Angriffe bezüglich der absurgen „Juden-Gen“-Thesen von Sarrazin sind für haGalil ein Schuß nach hinten, denn: Es ist haGalil selbst, das die „Juden-Gen“-These propagiert.

Bereits am 20.03.2008 schlagzeilte haGalil voller Inbrunst:

Herkunftsanalyse mittels DNA

haGalil formuliert in seinem rassentheoretischen Grundsatzartikel dann:

Sobald sich ein Volk, sei dies aus sozialen oder territorialen Gründen, abgrenzt, entwickeln sich genetische Merkmale, die für dieses Volk spezifisch sind. Als Beispiel kann man die Germanen nehmen, die zwar zur gleichen Zeit wie die Kelten lebten, aber sich mit diesen kaum vermischten, so dass beide Völker unterschiedliche DNA-Profile aufweisen und wir diese Unterschiede noch heute im unseren Genpool tragen. Da diese Mutationen von Generation zu Generation weitervererbt werden, kann die genetische Herkunft einer Person auch Jahrhunderte später noch untersucht werden.

Nach halachischem Recht ist jüdisch, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder zum Judentum konvertiert ist. Die enge Verbindung von Kultur, Tradition, Religion und Volkszugehörigkeit zeichnet das Judentum im Besonderen aus. Durch die sich wiederholenden Judenverfolgungen und –Verdrängungen entwickelte sich über die Jahrhunderte eine gewisse genetische Homogenität, die durch einen DNA-Test sichtbar wird. Aktuelle genetische Studien belegen, dass über 60-80% der Juden noch heute ein typisch jüdisches DNA-Profil aufweisen.

Es gibt bestimmte genetische Merkmale, die auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Träger derselben oder ähnlicher genetischer Merkmale werden in Haplogruppen zusammengefasst. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Haplogruppen kann auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Ausserdem wird ein bestimmtes DNA-Profil „Cohen Modal-Haplotyp“ genannt, weil es vermehrt in der jüdischen Untergruppe der Cohanim vorkommt. Dieser Haplotyp weist deutlich auf eine jüdische Herkunft hin.

Am Ende der hagalil´schen Rassentheoirien gibt es dann den Tipp für den „Judentest“:

Die Firma iGENEA aus Zürich, bietet als Einzige in Europa Genealogietests an. Mit Hilfe dieser Tests können sowohl die mütterlichen, wie die väterlichen Wurzeln einer Person untersucht werden. Menschen, die auf der Suche nach ihren Vorfahren sind, können diese durch Herkunftstests bis 40 000 Jahre zurückverfolgen. Eine einfache Speichelprobe genügt, um die Abstammung des Probanden untersuchen zu können. Ein Genealogietest ist ab 105.- Euro erhältlich. Das Probeentnahmeset kann kostenlos bei www.igenea.com bestellt werden.

Und hier finden Sie den Artikel in voller Länge:

http://www.hagalil.com/01/de/index.php?itemid=2026

Da es durchaus nicht unüblich ist, das bei haGalil Leserkommentare und Artikel nachträglich manipuliert werden – auch um sie auf die Linie der kruden Ideologie des Herausgebers zu bringen – haben wir den Artikel von haGalil natürlich gesichert. Im übrigen: haGalil-Herausgeber Gall selber hat sich seinen jüdisch klingenden Vornamen David erst nachträglich zugelegt. Einen jüdischen Vornamen zu tragen ist nämlich vielleicht hilfreich, wenn man Fördergtelder in sechstelliger Höhe für eine recht simple Website beantragt und eifrig dabei ist, wenn es darum geht, die saftigen Weideflächen der staatlichen Förderung durch Steuergelder hemmungslos abgrasen zu wollen ;-).

haGalil … ganz heuchlerisch

23. Februar 2010

haGalil  schwärmt für das US-amerikanische Gegenstück zu den antizionistischen und antiisraelischen Phantomkonstrukt „Jüdische Stimmen für einen gerchten Wurstsalat“, der Medienkreation „J Street“. Jetzt empört man sich, das die Pseudoorganisation vom israelischen Außenministerium angeblich „boykottiert“ werde.

Dass die israelische Regierung die Organisation boykottiert, nur weil sie andere Positionen vertrete, sei ein beispielloses Vorgehen, so Yehuda Ben Meir.

Solche Sätze ausgerechnet bei haGalil zu lesen ist sehr überraschend. Wenn es nämlich um unliebsame Vereine, Personen oder Websiten geht, die so gar nicht der ideologischen Linie entsprechen und zudem als potentiell „geschäftsschädigende Konkurrenz“ empfunden werden, wird nicht nur „boykottiert“, sondern agitiert und gehezt was das Zeug hält. Ehemalige Partnervereine können ein Lied über das Gebahren singen, mit dem gegen vermeintliche „Feinde“ vorgegangen wird.

Artikel:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/02/23/jstreet-2/

haGalil und der organisierte Linksextremismus (II)

14. Februar 2010

Neben einem Führungskader einer kommunistischen Organisation im Schreibkader, gibt es weitere Verbindungen von haGalil zum organisierten Linksextremismus: Antifa Stuff und Ulla Jelpke.

Antifa Stuff: Lange Zeit konnte man bei haGalil Werbebanner für den Internetshop Antifa Stuff bewundern. Antifa Stuff gehört zur „Antifaschistischen Linken Berlin“ (ALB). Die ALB ist Bestandteil der gewaltbereiten, militanten Szene in Berlin. Führende Vertreter der ALB rechtfertigen öffentlich linksextreme Gewalttaten wie am 1. Mai in Berlin oder die Brandstiftungen gegen Privat-PKWs in Kreuzberg und Friedrichshainm als „sozialen Kampf gegen Ausgrenzung“. Bei haGalil stört man sich scheinbar nicht daran …

Ulla Jelpke: Gerne, unkommentiert und ungekürzt werden bei haGalil die Erklärungen der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke veröffentlicht. Jelpke, MdB zuerst der PDS, jetzt der „Linkspartei“, war Gründungsmitglied des „Kommunistischen Bundes“ (KB), einer Organisation, die sich explizit zu Stalin bekennt. Sie war auch Mitbegründerin der Zeitung „Arbeiterkampf“ (heute „analyse und kritik“). Innerhalb der „Linkspartei“ gehört Jelpke zum radikal-fundamentalistischen Flügel der Partei. Daneben ist sie gern gesehene Rednerin auf anti-israelischen Kundgebungen, die von Symphatisanten der terroristischen Organisationen Hisbullah und Hamas organisiert und dominiert werden. Das auf solchen Kundgebungen „Tod Israel“ und „Juden raus“ skandiert wird, stört Ulla Jelpke nicht. Und das Ulla Jelpke bei solchen Kundgebungen redet, stört haGalil wiederrum nicht.

haGalil und der organisierte Linksextremismus (I)

9. Februar 2010

Gerne gibt sich haGalil ein „ausgewogenes“ und „demokratisches Image“, tatsächlich aber ist haGalil eng mit dem organisierten Linksextremismus nicht nur in Israel, sondern gerade auch in der Bundesrepublik Deutschland verbunden.

Beispiel 1: Max Brym

Max Brym gehört zum „Schreib-Kader“ von haGalil und darf auch schonmal als Vertreter von haGalil öffentlich auftreten. So etwa bei den Münchner „haGalil Soliwochen“, in deren Rahmen auch eine Podiumsdiskussion mit dem haGalil-Herausgeber David Gall und Vertretern vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremistischen Organisationen. Brym´s Vortrag wurde wie folgt angekündigt:

Max Brym -Mitarbeiter von haGalil- wird in einem kurzen Einführungsreferat über die Arbeit von haGalil und den Stand der Auseinandersetzung informieren.

Quelle: http://www.ak-antisemitismus.de/postings/hagalil-soli-woche-veranstaltungen-in-munchen

Max Brym hat eine lange, steile Karriere im Hardcore-Linksextremismus hinter sich. Zunächst war er im stalinistischen Milieu unterwegs und durfte sogar in das damalige Mekka der Stalin-Fans, in das Albanien des Enver Hodcha, reisen und als Angehöriger eines exklusiven, handverlesenen Kaderkreises einem Vortrag des Gewaltherrschers Enver Hodcha über „Strategien“ lauschen. Irgendwann welchselte er zur härteste4n Konkurrenz der Stalinisten innerhalb des kommunistischen Bereichs, den Trotzkismus. Hier war er zunächst bei „Internationalen Marxisten“, dann war er Kader des „Revolutionär Sozialistischen Bundes“ (RSB), bevor er zur innertrotzkistischen Konkurrenzorganisation „Sozialistische Alternative“ (SAV) wechselte. Gemäß ihrer Ideologie strebt die SAV die Überwindung der bürgerlichen, parlamentarischen Demokratie und die Errichtung einer „sozialistischen Demokratie“, so bezeichnet die SAV die „Diktatur des Proletariats“, an. Schnell stieg Brym in der SAV auf und wurde sogar Mitglied des SAV-Bundesvorstandes, also Spitzenfunktio9när auf Bundesebene.

2008 kandidierte der SAV-Bundesvorständler und haGalil-Mitarbeiter für die PDS-Nachfolgepartei „Die Linke“ bei den bayerischen Landtagswahlen. Auf der Website Abgeordnetenwatch.de wurde er gefragt:

Sehr geehrter Herr Brym,

die kommunistische Internetzeitung „Kommunisten-online.de“ schreibt unter dem Artikel „Trotzkistisches Verwirrspiel“:
„Brym … ist ein wichtiger Mann in der SAV in Bayern …“.

Laut Wikipedia versteht sich die Sozialistische Alternative (SAV) selbst als „revolutionäre, sozialistische Organisation in der Tradition von Marx, Engels, Lenin. Trotzki, Luxemburg und Liebknecht“. Zitat: „Sie steht für Gegenwehr, Solidarität und Sozialismus. … Sie agitiert gegen die bürgerlich-parlamentarische Ordnung und die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. … Vom deutschen Bundesamt für Verfassungsschutz wird die SAV als linksextremistisch eingestuft und beobachtet.“.

Was veranlasst Sie jetzt plötzlich, das von der SAV bekämpfte parlamentarische System zu nutzen und für den bayerischen Landtag zu kandidieren?

Haben Sie Ihrer Grundüberzeugung abgeschworen?

Seine Antwort:

ich bin ich Mitglied der SAV (Sozialistische Alternative) und Mitglied der Partei “ Die Linke“.  …. Die SAV kämpft für eine positive Überwindung des Kapitalismus, für eine sozialistische Demokratie,  …. Nur die „Linke“ steht gegen Hartz IV und die Agenda 2010 Politik, nur die „Linke“ fordert die Abschaffung der Rente mit 67 und ist für den sofortigen Abzug der Truppen aus Afghanistan. Die Debatte über den Mindestlohn kam nur wegen dem Wirken der „Linken“ zustande Deshalb bin ich Mitglied der Linken und will für diese Partei in das Parlament. Das Parlament betrachte ich als eine wichtige Tribüne

Quelle: http://www.abgeordnetenwatch.de/max_brym-120-16718.html#questions

Zuletzt durfte der Kommunist Brym im Oktober 2009 auf haGalil einen von vielen als antisemitischen Hetzartikel empfunden Text gegen Israel und die israelische Regierung publizieren:

http://www.hagalil.com/archiv/2009/10/06/kosova/

Brym ist indes nur die „Spitze des linksextremistischen Eisberges“ bei haGalil – weswegen dieser Serie leider in den nächsten Tagen fortgesetzt werden muss.

In einem aktuellen auf haGalil veröffentlichten Artikel wird sich darüber erregt, das es Überlegungen gibt, Organisationen, die mit Steuergeldern gegen Rechtsextremismus aktiv sindm dahin gehend überprüfen zu lassen, das es sich hierbei um demokratische Organisationen handelt und nicht um linksextremistische Organisationen, die die Steuergelder für den Kampf gegen Rechtsextremismus in Wahrheit zum Kampf gegen die demokratische Grundordnung mißbrauchen. Das man sich bei haGalil hierrüber erregt, ist mehr als verständlich. Neben den sachlichen, fachlichen und formalen Gründen, die eine Förderung haGalils mit Steuergeldern unmöglich machen, könnten dann auch verfassungsrechtliche Gründe hinzukommen, da sich die Frage aufdränkt, inwiefern haGalil dem Linksextremismus zumindest tendenziell zuzurechnen ist.

Anzumerken ist: Die SAV unterstützt immer wieder anti-israelische Demonstrationen, die aus dem Umfeld von Hamas- und Hizbullah-Anhängern organisiert werden und bei denen Parolen wie „Tod, Tod, Israel“ und „Juden raus“ gerufen werden.