haGalil supports Jihad-Angriff

2. September 2010

Man kann eine Aktion auf zweierlei Art unterstützen: Entweder man unterstützt sie direkt – oder man delegitimiert die Gegenwehr.

Da haGalil immer noch bemüht ist, den falschen Schein, ein jüdisches und gegen Antisemitismus arbeitendes Projekt zu sein, wahren möchte – zumal man immer wieder auf Transferleistungen aus Steuerkassen spekuliert – vermeidet man nicht immer, aber zumindest meistens die direkte propagandistische Unterstützung von gegen Israel gerichtete Jihad-Aktionen.

Ende Mai versuchten Aktivisten der radikal-islamistischen Organisation IHH aus der Türkei, unterstützt von bundesdeutschen Linksextremisten, illegal mit Schiffen Material an die Hamas nach Gaza zu bringen. Als die israelische Armee sie stoppte, wurden die israelischen Soldaten mit Schußwaffen, Äxten, Messern, Stahlrohren und anderen Waffen angegriffen. Der Kapitän des Flagschiffes der Terroristenflotte teilte dem Kapitän der israelischen Marieneschiffe per Funk mit: „Go back to Auschwitz!“.

Sogar die UNO erklärte vor wenigen Tagen, daß das Vorgehen der israelischen Armee rechtens war. Es war legal, das Israel die Schiffe stoppte.

Und was findet der aufmerksame Leser, die geneigte Leserin bei haGalil?

Unter der Überschrift „Israels größter Verlust: Die moralische Vorstellungskraft“ ershien ein Artikel, mit dem der Stop der Terroristenflotte ganz im Jargon der islamistischen Propagandaindustrie wie folgt bezeichnet wurde:

Nach Israels blutigem Überfall auf die Gaza-Flotilla rief ich einen Freund in Israel an, mit dem ich schon ein Leben lang befreundet bin und fragte ihn nach der Stimmung im Lande.

Es folgen nicht enden wollende Sätze des haGalil-typischen geflennes über die grundböse israelische Gesellschaft, über die grundabscheulichen Menschen in Israel, die die Aktion ihrer Armee richtig finden und sich solidarisch mit den jungen Männern und Frauen zeigen, die ihr Leben für die Verteidigung der Menschen in Israel riskieren.

Einmal davon abgesehen, das es natürlich verwirrend ist, wenn ausgerechnet haGalil über Moral schreibt – genauso könnte der Papst mit der gleichen Kompetenz über Sexualität, Kindererziehung oder Eheleben schreiben – ist es natürlich in der Logik der antiisraelischen Hassseite, das legitime Selbstverteidigungsrecht Israels zu denenzieren und als „Überfall“ zu beschreiben, also als einen kriminellen Akt und damit die israelischen Soldaten als Kriminelle zu denunzieren.

Quelle:.

http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/03/ethik-2/

haGalil beim rumeiern

1. September 2010

Gerne maßt sich haGalil an, „die jüdische Stimme im Internet“ zu sein – und will so etwas wie eine „moralische Instanz“ sein. Da stört es natürlich, das wir gestern dokumentierten, das haGalil bereits vor einigen Jahren mit rassetheoretischen Thesen das „Juden-Gen“ nicht nur propagierte, sondern auch einen „Juden-Gen-Test“ anpries – für 100 Euro.

Heute nun versucht haGalil-Herausgeber „David“ Gall sich in Schadensbegrenzung zu üben und das ganze als eine Art humoristische Einlage der gutgläubigen Leserschaft vorzugauckeln. Das gelingt nicht. Das es nicht gelingt, liegt nicht nur an Gall´s unbeholfenem Schreibstil – immerhin hat er weder eine journalistische Ausbildung, noch irgendwelche journalistischen oder publizistischen Erfahrungen außerhalb seiner eigenen Homepage – es scheitert auch an der Realität.

Gall schreibt in seinem heutigen Kommentar:

Im besten Fall haben solche Meldungen einen gewissen Unterhaltungswert und gewähren kleine Einblicke und ein Stück Erkenntnis, angespült von der stetig wachsenden Informationsflut. Manchmal geht es aber auch nur um Spinnereien, die man sicher nicht gut finden muss, die aber weder wissenschaftlich noch politisch von großer Relevanz sind, auch wenn sie zur Bestätigung seltsamer Ideen oder Absichten herhalten sollen. Dass sich hier auch mal Geschäftsideen entwickeln können, sollte nicht überraschen, schon gar nicht in einem Land in dem sich Rosen-, Hunde- und Taubenzüchter gegenseitig befruchten und austauschen. Und wem es Spaß macht zu erfahren, ob er von einem bretonischen Druiden oder einem nubischen Wasserhändler abstammt oder im vorletzten Leben als Eskimo den Fischer-Chor von Mogadan leitete, der kann nun statt das beschwerliche Rebirthing anzutreten einen einfachen Gentest machen lassen.

Und kommt überraschendes:

Dieses Freund/Feind-Denken macht mit seinem Absolutheitsanspruch eine konstruktive Auseinandersetzung sehr schwierig und erinnert an eine Diskussion mit Fundamentalisten. Alles muss aus einem Guss sein, Abweichungen sind nicht erlaubt.

Wer jetzt aber glaubt, Gall wäre überraschend über Nacht zur Selbstkritik fähig geworden, irrt sich. Gemeint ist hier nicht haGalil – sondern „die Anderen“. Völlig außer Acht gelassen wird, das es gerade haGalil ist, das jede Abweichung verfehmt, denunziert, verleumdet, rufmordet. Es ist bekanntlich insbesondere die haGalil-Scharfmacherin Ramona Ambs, die, rasend voir Hass auf alles andere, auf jeden, der anders denkt, israelische Blogger mit Goebbels, Onlinemagazine mit abweichender Meinung in die Nähe von Rechtsextremisten und eigene SPD-Parteigenossen in die braune Ecke schmiert.

David Gall

David Gall

Natürlich kann man sich fragen, warum haGalil geradezu inflationär mit Nazi-, Rassismus- und sonstigen Gleichsetzungen um sich wirft. Ähnlich macht es übrigens die braune „National-Zeitung“, die alles mögliche und unmögliche mit dem Zusatz „Holocaust“ versieht – etwa „Bombenholocaust“, „Robbenholocaust“, „Holocaust am ungeborenen Leben“ usw. Die Absicht ist klar: Durch den inflationären Gebrauch des Wortes Holocaust soll dieser entwertet, beliebig gemacht werden. Genau der gleiche Effekt wird erreicht durch die inflationäre Verwendung der Wörter „Nazis“, „Rassisten“, „Rechtsradikale“ (mit letzterem werden gerne die Mitglieder der israelischen Regierung von gaGalil denunziert und verleumdet).

Der Kommentar von Herrn Gall ist hier zu lesen:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/31/sarrazin-7/

haGalil und das „Juden-Gen“

30. August 2010

Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat mit seinem Buch zu Integration und Muslime für Aufsehen gesorgt. Es ist keine Nachricht wert, daß das ultralinke „haGalil.com“ enstprechend Sarrazin angreift, zumal auch bürgerliche Politiker der Mitte heftige Kritik an Sarrazin üben.

Verstärkt wird das ganze durch absonderliche Thesen von einem „Gen, das alle Juden haben“, so Sarrazin am Wochenende. Für haGalil Ankaß von „Rassismus ohne Rassisten“ und „Neo-Sarrazinismus“ zu schreiben. Vor allem Ramona A,bs, selber SPD-Mitglied, tut sich hiervor. Auch das ist kein Wunder. Die in Heidelberg wohnende Ambs verfasst bei haGalil immerhin auch Artikel, in denen israelische Blogger in die Nähe von Goebbels gerückt werden, die israelische Regierung in die Nähe von Rechtsextremisten und Rassisten und andere jüdische Onlinemagazine schon mal als „rechter Rand“ denunziert werden. Ramona Ambs ist sozusagen die „Frau fürs Grobe“, manche witzeln auch: der Kettenhund – oder politisch Korrekt: Kettenhündin – der gagalils.

Nur: Die jetzigen Angriffe bezüglich der absurgen „Juden-Gen“-Thesen von Sarrazin sind für haGalil ein Schuß nach hinten, denn: Es ist haGalil selbst, das die „Juden-Gen“-These propagiert.

Bereits am 20.03.2008 schlagzeilte haGalil voller Inbrunst:

Herkunftsanalyse mittels DNA

haGalil formuliert in seinem rassentheoretischen Grundsatzartikel dann:

Sobald sich ein Volk, sei dies aus sozialen oder territorialen Gründen, abgrenzt, entwickeln sich genetische Merkmale, die für dieses Volk spezifisch sind. Als Beispiel kann man die Germanen nehmen, die zwar zur gleichen Zeit wie die Kelten lebten, aber sich mit diesen kaum vermischten, so dass beide Völker unterschiedliche DNA-Profile aufweisen und wir diese Unterschiede noch heute im unseren Genpool tragen. Da diese Mutationen von Generation zu Generation weitervererbt werden, kann die genetische Herkunft einer Person auch Jahrhunderte später noch untersucht werden.

Nach halachischem Recht ist jüdisch, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder zum Judentum konvertiert ist. Die enge Verbindung von Kultur, Tradition, Religion und Volkszugehörigkeit zeichnet das Judentum im Besonderen aus. Durch die sich wiederholenden Judenverfolgungen und –Verdrängungen entwickelte sich über die Jahrhunderte eine gewisse genetische Homogenität, die durch einen DNA-Test sichtbar wird. Aktuelle genetische Studien belegen, dass über 60-80% der Juden noch heute ein typisch jüdisches DNA-Profil aufweisen.

Es gibt bestimmte genetische Merkmale, die auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Träger derselben oder ähnlicher genetischer Merkmale werden in Haplogruppen zusammengefasst. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Haplogruppen kann auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Ausserdem wird ein bestimmtes DNA-Profil „Cohen Modal-Haplotyp“ genannt, weil es vermehrt in der jüdischen Untergruppe der Cohanim vorkommt. Dieser Haplotyp weist deutlich auf eine jüdische Herkunft hin.

Am Ende der hagalil´schen Rassentheoirien gibt es dann den Tipp für den „Judentest“:

Die Firma iGENEA aus Zürich, bietet als Einzige in Europa Genealogietests an. Mit Hilfe dieser Tests können sowohl die mütterlichen, wie die väterlichen Wurzeln einer Person untersucht werden. Menschen, die auf der Suche nach ihren Vorfahren sind, können diese durch Herkunftstests bis 40 000 Jahre zurückverfolgen. Eine einfache Speichelprobe genügt, um die Abstammung des Probanden untersuchen zu können. Ein Genealogietest ist ab 105.- Euro erhältlich. Das Probeentnahmeset kann kostenlos bei www.igenea.com bestellt werden.

Und hier finden Sie den Artikel in voller Länge:

http://www.hagalil.com/01/de/index.php?itemid=2026

Da es durchaus nicht unüblich ist, das bei haGalil Leserkommentare und Artikel nachträglich manipuliert werden – auch um sie auf die Linie der kruden Ideologie des Herausgebers zu bringen – haben wir den Artikel von haGalil natürlich gesichert. Im übrigen: haGalil-Herausgeber Gall selber hat sich seinen jüdisch klingenden Vornamen David erst nachträglich zugelegt. Einen jüdischen Vornamen zu tragen ist nämlich vielleicht hilfreich, wenn man Fördergtelder in sechstelliger Höhe für eine recht simple Website beantragt und eifrig dabei ist, wenn es darum geht, die saftigen Weideflächen der staatlichen Förderung durch Steuergelder hemmungslos abgrasen zu wollen ;-).

Geschichtsverdrehung a la haGalil

13. Juli 2010

Wir haben schon des öfteren hier dokumentiert, wie massiv haGalil anti-israelische Agitation betreibt. Wenn die Macher von haGalil außerhalb ihrer dubiosen Website auftreten, oder wenn sie sich unbeobachtet glauben, dann ziehen sie allerdings noch schamloser vom Leder – da wird nicht nur die Gegenwart verzerrt, da wird dann auch die Geschichte Israels mutwillig verdreht und verfälscht.

„Verantwortliche Redakteurin“ der Familienhomepage haGalil ist eine gewisse Andrea Livat, deren irgendwie israelisch klingender Nachnahme nur angeheiratet ist.

In einem ZDF-Film über den Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, phantasiert Frau Livnat vor laufender Kamera:

“Er hat keinen Staat gewollt, der irgendwelchen juedischen Eigenschaften hätte.“

Herzl wollte also gar keinen Judenstaat. Wie kommt Frau Livnat darauf? Sie macht den gleichen Fehler, der bei haGalil allgegenwärtig ist: Verwendung von Fremdwörtern, deren Bedeutung man nicht kennt. Sie stellt Herzls politisches Grundlagenwerk „Der Judenstaat“ neben sein Buch „AltNeuLand – ein utopischer Roman“ Da mann offenkundig das Wort „utopisch“ nicht einordnen kann, glaubt man, das Buch „AltNeuland“ ist irgendwie eine „Fortentwicklung“ oder „Fortschreibung“ des politischen Manifestes „Der Judenstaat“. So schnell kanns gehen.

Bei Facebook nun hat eine Freundin von Frau Livnat etwas getan, was den Zorn der „Redakteurin“, „Israelwissenden“ und „Herzlexpertin“  hervorruft. Besagte Freundin hat über das Profil „Israel Tag München“ ein pro-israelisches Video gepostet. Zwei üble Sachen aus Sicht der haGalianer: haGalil publizierte bereits mehrfach heftige Angriffe gegen „I Linke Israel“ und ihren Israeltag, einem Straßenfest in mehr als 60 bundesdeutschen Städten anläßlich des israelischen Unabhängigkeittages. Das ist schon schlimm, aber dann auch noch einen positiven Israelvvideo zu posten, geht natürlich endgültig zu weit!

Andrea Livnat kommentiert den Video wie folgt:

Also, ich schreib Dir mal, was mich stört, so als Beispiele.
Mit Auschwitz hat es für mich rein gar nichts zu tun. Mit Kommunismus auch nicht.
Geht schon los mit dem ersten Bild, das Klischee der schönen israelischen Soldatin, kommt ein paar mal vor… Finde ich ganz schlimm.. Einseitige Sicht der Nahostkriege, Israel wurde 4mal von 5 arabischen Staaten angegriffen, hmm, naja, das ist schon eine Verdrehung von Tatsachen. Die Bilder und der Text zusammen, ist schon arg reisserisch, z.B. das Bild vom Lynch des israelischen Soldaten.. Dann das ganze Pallaver über die tollen wissenschaftlichen Errungenschaften, das darf ja auch nie fehlen. Schön, nur wenns mal einen Tag regnet, dann fällt bei uns der Strom aus.. Israel hat Hunderte Flüchtlinge aus Darfur aufgenommen? Stimmt, nachdem die Regierung die Abschiebung nach Ägypten plante und sich Entrüstung breit machte, dann fiel ihnen auf einmal ein, dass man das ja nicht machen kann und der Holocaust etc..

Zur Erinnerung: Tatsächlich ging bei sämtlichen Nahost-Kriegen die Aggression cvon den arabischen Staaten aus.

Andrea Livnat

Andrea Livnat

Tatsächlich führen Umwelteinflüsse auch mal zu Versorgungsproblemen, wenn etwa Stürme in Deutschland oder den USA die Strommasten niederreißen oder in Deutschland im Hochsommer in den ICEs die Klimaanlagen ausfallen. Aber wenn das in Israel passiert, ist das natürlich der Beweis, das Berichte über die technologische und wissenschaftliche Spitzenposition Israels in der Welt nur „Palaver“ ist.Verständlich hingegen ist, das Frau Livnat (Foto) ein Problem mit der bildlichen Darstellung schöner israelischer Soldatinnen hat.

haGakuk agutiert gegen eine Solidaritätsdemonmstration mit Israel, die sich gegen die atomare Bedrohung durch den Iran wendet:

http://www.hagalil.com/01/de/Juden.php?itemid=386

haGalil, Uri Avnery und die „Junge Freiheit“

22. Mai 2010

Gerne stellt sich haGalil als „Kämpferin gegen Rechtsextremismus“ dar und strebt mit diesem Anspruch auch an die Töpfe der Fördermittel. Tatsächlich wird von haGalil der Vorwurf des Rechtsextremismus nahezu inflationär an jeden vergeben, der nicht dem weitgehend kruden Weltbild der Macher der Familien-Homepage hagalil entspricht und damit gleichzeitig der Beliebigkeit des Rechtsextremismus-Vorwurfes massiv Vorschub geleistet.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Frage, wie es denn mit direkten oder indirekten Verbindungen von haGalil ins rechtsextreme Lager aussieht.  Eine Schlüsselfigur hierbei ist der israelische Linksextremist und Israelhasser Uri Avnery – wenn es gegen Juden und gegen Israel geht, verbinden sich Rechtsextremisten, Linksextremisten und Islamisten zu einer tatkräftigen Querfront.

Uri Avnery ist einer der „Starautoren“ bei haGalil und mit den Machern persönlich befreundet. Dennoch stören sich die Macher – trotz ihrer vermeintlichen Gegnerschaft zum deutschen Rechtsextremismus – nicht daran, das genau dieser Uri Avnery das Verbindungsschanier zwischen haGalil und dem Rechtsextremismus ist:

In dieser Liste findet sich die freudige Pressemitteilung der „Jungen Freiheit“ über das Interview das Uri Avnery ihnen gegeben hat und in dem er wieder einmal so richtiog gegen Israel vom Leder gezogen hat:

http://www.jungefreiheit.de/Mitteilungen.63.0.html

Uri Avnery, linke und rechte Antisemiten (u.a. haGalil):

http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/karl_pfeifer_wien.htm

Und: Übersetzt werden die Artikel von Uri Avnery von einer Person aus dem organisierten Rechtsextremismus – auch das stört haGalil natürlich nicht.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/uris_doitsche_zunge

Neue antisemitische Artikelserie bei haGalil

13. Mai 2010

Ausgerechnet an Jom Jerusalem, an dem die Israelis und die Juden weltweit die Befreiung Ost-Jerusalems und die Wiedervereinigung ihrer Hauptstadt Jerusalem im 6-Tage-Krieg 1967 feiern, startete die antiisraelische Homepage haGalil eine Artikelserie mit Angriffen gegen Israel und seine Einwohner in neuer, unterirdischer Qualität:

– „Warnung: Israels Tyrannei der Mehrheit“

Dem Artikel zufolge ist Israel keine Demokratie, sondern eine „faschistische Diktatur“. Grund: Die Ex-Soldatin Kamm hat während ihrer Dienstzeit aus einem Büro über 2.000 Dokumente gestohlen, sie an die linksstehende Kleinzeitung „Haaretz“ verkauft und diese hat die Dokumente veröffentlicht – und damit akut die Sicherheit und auch das Leben von Soldaten und Zivilisten in Gefahr gebracht. In jedem demokratischen Rechtsstaat würde jemand wie Frl. Kamm in Untersuchungshaft genommen und der Prozeß gemacht. In Israel darf die Täterin in der wohlvertrauten häuslichen Umgebung auf ihr Gerichtsverfahren warten.

Den ganzen Artikel lesen:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/05/12/presse-2/

– „Hass säen, Tod ernten“

Nach altbekannter antisemitischer Manier wird hier klar ausgesprochen, was Antisemiten denken: Die Israelis sind selber schuld an Terroranschlägen und Selbstmordattentaten. Die Juden sind selber schuld!

Lesen Sie den ganzen menschenverachtenden Artikel bei gaGalil:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/05/12/trauer/

Ganz Neu ist das übrigens nicht – die in Heidelberg wohnhafte Ramona Ambs hatte bereits vor einigen Monaten in einem Text für haGalil faktisch orthodoxe Juden verantwortlich für Antisemitismus gemacht. Wir werden dies noch aufgreifen.

„Israel ist immer und an allem Schuld“

11. März 2010

Jeder normale Staat ist bemüht, historische Stätten zu erhalten und „in Schuss“ zu halten. So auch Israel. Nur als die Jerusalemer Stadtverwaltung vor einiger Zeit daran ging, die Wege und Straßen in der Nähe des Tempelberges instand zu setzen und notwendige Reperaturarbeiten durchzuführen, witterten die Islamisten darin eine „Verschwörung zur Zerstörung der Moschee auf dem Tempelberg“. Nun ja, Paranoia eben.

Jetzt werden historische Stätten u.a. im Hebron restauriert – und wieder wittern Islamisten dahinter eine „heimtückische Verschwörung“ des jüdischen Staates – und provozieren gewaltsame Ausschreitungen gegen Bauarbeiter und Archäologen. Aber sie sind nicht alleine. Schützenhilfe erhalten sie von dem Israelhasser Uri Avnery und natürlich von haGalil:

Uri Avnery vermutet der Wunsch, die “Heiligen Gräber” in Hebron und Beth Lechem zu renovieren, sei nur vorgegeben um einen einseitigen Akt der Aneignung und Provokation einzuleiten. Schließlich wäre eine Sanierung im Rahmen eines gemeinsamen Komitee der Vertreter zweier Völker und aller drei Religionen, da beide Stätten Juden, Christen und Muslime heilig sind, sinnvoller gewesen. An beiden Grabstätten kam es bereits zu Unruhen…

Den ganzen Artikel lesen Sie hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/03/08/graeberkult/

Vorankündigung – Lesen Sie hier in kürze:

Uri Avnery – das Verbindungsglied von haGalil zum Rechtsextremismus?

haGalil – Teil der antiisraelischen Finkelstein-Lobby?

5. März 2010

In diesem Monat sollten in Deutschland mehrere Veranstaltungen mit dem notorischen Israelhasser Norman Finkelstein stattfinden.  Proteste demokratischer Organisationen verhinderten dies – in Deutschland und in anderen europäischen Ländern wurden die Veranstaltungen abgesagt. Zweifellos ein Erfolg der demokratischen Zivilgesellschaft!

Entsprechend waren die Kommentare der Querfront der Finkelstein-Lobby. Vom NPD-Organ „Deutsche Stimme über das nationalbolschewistische ehemalige FDJ-Organ „junge Welt“ bis zu haGalil wurde Gift und Galle gespuckt. Besonders laut und hämisch schrie hierbei haGalil und nutzte die Gelegenheit, die Israelsolidarität zum wiederholten Male zu denunzieren.

Dabei wurde ein Artikel aus der „jungen Welt“ übernommen. Die „junge Welt“ wird als verfassungsfeindliche, extremistische Publikation vom Verfassungsschutz beobachtet, ihr Geschäftsführer ist Kader der DDR-verherrlichenden Deutschen Kommunistischen Partei (DK) und in der Zeitung wird unnachgibieg Propagada für Hamas, Hizbullah und den Iran betrieben. Allerdings will man – zumindest im Moment – bei haGalil nicht zu augenscheinlich seine Verbindungen mit extremistischen und israelhassenden Antizionisten und Antisemiten offenlegen, deshalb wurde nicht darauf hingewiesen, das der Finkelstein-Supporterartikel zunächst in der besagten „jungen Welt“ erschienen ist.

Den Artikel mit seiner Rechtfertigung Finkelsteins und den Denunziationen gegen die demokratische Zivilgesellschaft und die Israelsolidarität finden Sie hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/03/03/zimmermann/

Henryk M. Broder stellte ja schon vor einiger Zeit treffend fest, das „einige zum Antizionismus konvertiert sind“, nun scheint der nächste Schritt vorbereitet zu werden.

„Bei den Juden muss doch auch was zu finden sein ….“

2. März 2010

haben sich die Macher von haGalil gedacht, als in den Medien von der Trunkenfahrt einer evangelischen Bischöfin und den Pädophilenskandalen bei der katholischen Kirche hörte. Und so dürfte der Entschluss bei haGalil dann klar gewesen sein: „Die Juden dürfen nicht ungeschoren davonkommen!“

Am 2.03. dann war es soweit – und man konnte gleichzeitig den verachteten und mit Hass überzogenen orthodoxen und nationalreligiösen Juden in Israel auch noch so ein „richtig überbarten“:

Alle Welt spricht von einer trunkenen evangelischen Bischöfin, von pädophilen katholischen Priestern und fundamentalistischen Muslimen, die ihre Frauen schlagen. Aber was ist eigentlich mit jüdischen Geistlichen, mit Rabbinern?…

In einer Kolumne der taz befasst sich Micha Brumlik, Professor für Erziehungswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main, mit jüngst bekannt gewordenen Ausschweifungen im national-religiösen Milieu

Auch sie sind keine Heiligen, wie Skandale in den USA und Israel, wo große jüdische Gemeinschaften leben, beweisen. So flogen kürzlich sowohl in den USA als auch in Israel Fälle auf, bei denen orthodoxe Rabbiner von konversionswilligen Frauen sexuelle Dienstleistungen erzwangen.

Trunkene Bischöfin, pädophiler Priester, schwuler Rabbi

Ein tiefgehender, weil nicht nur moralischer, sondern bis in die letzten Verästelungen politischer Skandal treibt derzeit die israelische Öffentlichkeit um. Dem Rabbi Mordechai Elon, einem wortgewaltigen, charismatischen Lehrer und Agitator der nationalreligiösen Siedlerbewegung wird aus Kreisen einer aufgeklärten Orthodoxie vorgeworfen, seit Jahren homosexuelle Handlungen an mit ihm lernenden Jeschivastudenten vorgenommen zu haben.

Natürlich ist es kein Zufall, das dieser Text just zu diesem Zeitpunkt erscheint. Und: Grundlage ist eine „Vermutung“ (!), keine Beweise oder Verurteilung. In gewohnter Manier betreibt haGalil Vorverurteilung und Menschenjagd im publizistischen Raum .

Lesen Sie den ganzen Artikel hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/03/02/elon-2/

haGalil … ganz heuchlerisch

23. Februar 2010

haGalil  schwärmt für das US-amerikanische Gegenstück zu den antizionistischen und antiisraelischen Phantomkonstrukt „Jüdische Stimmen für einen gerchten Wurstsalat“, der Medienkreation „J Street“. Jetzt empört man sich, das die Pseudoorganisation vom israelischen Außenministerium angeblich „boykottiert“ werde.

Dass die israelische Regierung die Organisation boykottiert, nur weil sie andere Positionen vertrete, sei ein beispielloses Vorgehen, so Yehuda Ben Meir.

Solche Sätze ausgerechnet bei haGalil zu lesen ist sehr überraschend. Wenn es nämlich um unliebsame Vereine, Personen oder Websiten geht, die so gar nicht der ideologischen Linie entsprechen und zudem als potentiell „geschäftsschädigende Konkurrenz“ empfunden werden, wird nicht nur „boykottiert“, sondern agitiert und gehezt was das Zeug hält. Ehemalige Partnervereine können ein Lied über das Gebahren singen, mit dem gegen vermeintliche „Feinde“ vorgegangen wird.

Artikel:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/02/23/jstreet-2/