Posts Tagged ‘Antisemitismus’

haGalil unterstützt jetzt auch offiziell die Hamas

4. Mai 2011

Zur Bildung der „Einheitsregierung“ aus Hamas und Fatah verkündet haGalil:

Bravo! Die Nachrichten über das Versöhnungsabkommen zwischen der Fatah und der Hamas sind gut für Frieden. Wenn die letzten Schwierigkeiten ausgebügelt sind und ein volles Abkommen von den beiden Führern unterzeichnet ist, wird es für die Palästinenser – und für uns – ein Riesenschritt nach vorne sein…

Es ist sinnlos, nur mit einer Hälfte des Volkes Frieden zu schließen. Mit dem ganzen palästinensischen Volk Frieden zu schließen, mag schwieriger sein, aber es wird unendlich viel sinnvoller sein.
Deshalb: Bravo!

Bei haGalil fallen tatsächlich die letzten Hüllen – das passt auch zu entsprechenden Tiraden gegen die israelische Armee und gegen die israelische Regierung – und dazu, welche Nachrichten von haGalil systematisch unterschlagen werden.

Link zum betreffenden Artikel bei haGalil:

http://www.hagalil.com/archiv/2011/05/03/fatah-6/

haGalil-Leser wissen weniger

24. April 2011

Vor wenigen Wochen kam es zu einem blutigen Massaker an einer „Siedlerfamilie“ in Itamar: Die Eltern, zwei kleine Kinder und ein 3-monatiges Baybe der Familie wurden im Schlaf erstochen. haGalil „berichtete“ sehr spärlich darüber, da für haGalil Siedler die Ausgeburt des Bösen sind – und die Palästinenser stets potentielle Opfer. Nun wurden die Täter gefasst. Die israelische Presse und alle nahmhaften Internetportale in Deutschland zum Thema Israel/Nahost – wie etwa israelheute.com, haOlam.de oder israelnetz.com – berichteten darüber – mit den Namen, dem Herkunftsort und den Bildern der beiden Mörder (ein 18- und ein 19-jähriger Palästinenser, die als Motiv „Wir wollen Juden töten“ angaben und bedauerten, bei dem Massaker zwei weitere Kinder der Familie „übersehen“ zu haben. Selbst die Mainstreammedien wie Welt oder Spiegel online berichteten detaliert. Was taten die Galls, Ehrlichs und Livnats? Lesen Sie die „Meldung“ von haGalil – vollständig und ungekürzt im Wortlaut auf der Startseite:

Die Mörder der Familie Fogel sind gefasst und haben gestanden. Sie stammen aus einem benachbarten Dorf der Siedlung Itamar, in der die Fogels lebten.

Das warßs … und dafür will haGalil das Geld seiner Leser – oder doch für die Luxuswohnungen im luxuriösen Grünwald und am Independentpark in Tel Aviv? Und natürlich passt es nicht in das krude Weltbild, demzufolge „die Siedler immer schuld haben“, das die Mörder nicht Sielder, sondern Juden an sich morden wollen – egal ob Siedler oder nicht, ob Greise oder Babys.

Aber mit der Glaubwürdigkeit ist das immer so eine Sache, besonders beim haGalil e.V., der doch für „Frieden ist“ und eine Vorsitzende hat, die, wie passend, bei einer Waffenfirma in der Nähe ihres Wohnortes arbeitet – welche Beziehungen diese Firma, bei der Ehrlich (Foto) arbeitet zu bestimmten Staaten im Mittleren Osten hat, demnächst mehr hier auf diesem Blog.

Antiisraelische Desinformation nach Art des Hauses

23. Januar 2011

Die israelische Knesset, das Parlement, hat einen parlamentarischen Untersuchungsausschuß beschlossen. Thema: Finanzierung von „NGO´s“ in Israel durch ausländische Finanzquellen. Ziel ist die Offenlegung der Finanzquellen von sogenannten „Nicht-Regierungsorganisationen“ in Israel – nicht mehr. Jetzt sagen Sie: Was ist daran bemerkenswert? Nichts. In Deutschland, in den USA, nahezu in jedem normalen Staat ist es selbstverständlich, das Vereine und insbesondere Vereine mit Gemeinnützigkeit jährlich in Rechenschaftsberichten ihre Finanzen und die Quellen ihrer Einnahmen offenlegen. Alle Parteien – egal ob on Parlamenten vertreten oder nicht – müssen beim Präsidenten des Bundestages jährliche Finanzberichte einreichen, die dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Jeder Bürger kann sich ungehindert die Finanzberichte aller Parteien im Detail ansehen. Spender müssen sogar ab einer bestimmten Höhe ihrer Spende namentlich in den Rechenschaftsberichten genannt werden, mit der genauen Summe ihrer Spende. Auch diese Information ist jedem Bürger zugänglich.

gaGalil macht daraus einen Skandal. Und das hat Gründe. Zum einen gab es beim haGalil e.V. selbst eine Buchprüfung durch das für Grünwald zuständige Finanzamt, da dem Finanzamt einiges merkwürdig vorkam. Zum anderen laufen in Israel linke Organisationen Sturm gegen Transparenz und Offenlegung – und das hat besondere Gründe. In den vergangenen Wochen ist einiges durch Medienrecherchen ans Tageslicht gekommen:

Die US-amerikanische Briefkastenorganisation „J Street“, deren deutschsprachiges Werbeplattform faktisch haGalil ist, wird nämlich nicht nur von einem US-amerikanischen Milliardär finanziert, der auch den Wahlkampf von Obama finanzierte, sondern auch von arabischen Quellen. Und wie die auflagenstärkste Tageszeitung Israels, die liberale YNet, dokumentierte, werden mehrere israelische „Friedensorganisationen“ direkt von Finanzquellen aus arabischen Staaten finanziert. Und dreimal dürfen Sie jetzt raten, wer in Deutschland deren faktisches Sprachrohr ist – richtig: haGalil.

Kein Wunder alsoo das den Machern des Machwerkes haGalil regelrecht der Schaum vor den Mündchen schäumt und brodelt. Eine Offenlegung der Finanzquellen könnte diese zum versiegen bringen – und wer weiß was das für Auswirkungen für Gall und Livnat hätten, die beide keiner klassischen Erwerbstätigkeit nachgehen und trotzdem recht gut leben. Bei haGalil erregte man sich – der ältere Herr Avneri, Führer der ultralinken NGO „Gush Shalom“  witterte gar tatsächlich den „Faschismus“ in Israel anbrechen. Und in einem anderen Artikel urakelte man bei haGalil schon von „Verfolgungen von Linken“.

haGalils Problem: Sie halten ihre Leser für dumm und vergeßlich. Zu viele Leser recherchierten nämlich selber und stellten sehr bald fest, das haGalil – mal wieder – die Unwahrheit verbreitet, plumpe Agitation, wie man sie in den AgitProp-Abteilungen kommunistischer Kaderschmieden nicht besser erlernen kann.

Zwar werden bei haGalil Kommentare zensiert – das geht soweit, das Kommentare auch inhaltlich verändert werden, ohne das die Änderungen kenntlich gemacht werden und so als vermeintliche Aussage des Kommentators erscheinen, aber diesmal schienen es zu viele zu sein. Einige wenige mußte man doch „durchlassen“.

Andrea Livnat, wohnhaft nähe Independentpark Tel Aviv

Andrea Livnat, wohnhaft nähe Independentpark Tel Aviv

Dafür wurde dann eben – auch nicht zum ersten Mal – der Artikel manipuliert. Am 15. Januar erscheint der Artikel unter der Überschrift „Wann wird es illegal, ein Linker ein Linker zu sein?“ Am 17. Januar wird dann die Überschrift umgeändert in „Achtung Satiere: Wann wird es illegal, in Israel ein Linker zu sein?“

Der (schein)heilige Gall mal wieder in seinem Element.

Hier der Link zum Artikel:

http://www.hagalil.com/archiv/2011/01/15/mc-carthy/

Allerdings ist der selbsteingebildete GröWaz („Größter Webmaster aller Zeiten“) halt doch nicht vollkommen ;-).

In ihrem haGalil-Blog verlinkt Eva Ehrlich (Ehefrau von David Gall, Mutter von Andrea Livnat und Vorsitzende des haGalil e.V.) den Artikel – mit der unmanipulierten Überschrift:

http://cc.hagalil.com/showthread.php/1509-Wann-wird-es-illegal-ein-Linker-in-Israel-zu-sein

Mal sehen, wann Gall in den Blog seiner Holgen hechelt, um die Überschrift umzuschreiben, damit´s wieder passt.

Ramona Ambs setzt unliebsamen israelischen Blogger mit Goebbels gleich

15. Januar 2011

Das inflationäre verwenden von Nazi-Vergleiochen soll bewirken, das a) der politisch Andersdenkende verleumdet wird und b) faktisch das NS-Regime verharmlost wird, in dem der Nazi-Vorwurf beliebig wird.

Der israelische Blog aro1 berichtet:

Unter dem Schlachtruf “Gegen persönliche Diffamierung von Journalisten!” bringt mich Frau Ramona Ambs – einschliesslich Geburtsort – in Goebbelsnaehe – wahrscheinlich ist sowas bei Bloggern schon erlaubt

HaGalil in Form von Ramona Ambs, hat sich gerade in dem Artikel “Vom volksfremden Journalismus demokratisch-jüdischer Prägung” ueber heutige Journalistenschelte aufgeregt und dabei auch aro1 und mich persoenlich in eine Reihe gestellt, die mit einem Goebbelszitat von der Buecherverbrennung anfaengt:

„Gegen volksfremden Journalismus demokratisch-jüdischer Prägung, […] Gegen Frechheit und Anmaßung, für Achtung und Ehrfurcht vor dem unsterblichen deutschen Volksgeist.“

Dieses Zitat und diese Haltung, die sich unzweifelhaft gegen alles Juedische und jeglichen unbequemen Journalismus richtet, benutzt sie dann dazu, jegliche Kritik an Journalisten als fragwuerdig darzustellen. Als ‘Beweise’ fuer eine naziaehnliche Diffamierung von Journalisten benutzt sie u.a. Leserkommentare bei PI-news und Co.. Natuerlich gibt es diese Kommentare und ja, einige davon haben eine sehr niedrige, teilweise Naziaehnliche Sprache, die Journalismus an sich deligitimieren. Aber erstens wuerde ich nicht meine ganze Theorie ueber den allgemeinen Angriff auf die journalistische Zunft auf Internetkommentare stuetzen und zweitens: Was hat das mit aro1 und mir zu tun?

Frau Ramona Ambs sagt in ihrem Artikel Folgendes ueber aro1 und mich:

“Auch Richard Chajm Schneider, Nahostkorrespondent der ARD, sieht sich heftigen Angriffen auf seine Person ausgesetzt. Ein nach Israel ausgewanderter Rostocker namens Ulrich J. Becker wirft ihm in seinem Blog regelmäßig “unserioesen, einseitigen Journalismus gegen Israel” vor: “Aber wer Israel unkorrekt mit Dreck beschmeisst sollte sich nicht wundern, dass es ein paar Israelis gibt, denen das nicht egal ist und ihre tendenzioese Vorgehensweise offen kritisieren.”“

Kollektive Verurteilung oder persoenliche Angriffe? Frau Ambs sollte sich schon entscheiden…

Sprich, Frau Ambs spricht in ihrem Artikel ueber generelle Verteufelung von Journalismus und zitiert dafuer eine Stelle, wo ich einen bestimmten Journalisten fuer eine bestimmte Story kritisiere. Nochmal fuer Frau Ambs zum Mitschreiben: Ich spreche mich, wie wohl jeder vernuenftiger Mensch, gegen eine Pauschalveruteilung jeglichen Journalismus’ aus und habe dies auch nie getan. Das sind leider Phantomschmerzen von Frau Ambs und nirgends auf aro1 oder sonstwo in meinen Artikeln zu finden. (Bedienen Sie sich doch unserer Suchfunktion auf der Seite Frau Ambs, es ist ganz einfach). Und es ist geradezu albern, einen solchen Vorwurf zu aeussern, wo konkret auf einen Journalisten und seine konkrete Veroeffentlichung eingegangen und diese mit Argumenten und Fakten entgegnet wird – etwas was Frau Ambs hier anscheinend fernliegt.

Ich hab auch nicht die leiseste Ahnung, was mein Geburtsort damit zu tun hat? Vielleicht kann mir Frau Ambs das erklaeren?

Aber weiter zu ihrer Kritik:

Der juedische Vorname…

Es faellt sehr auf, dass Frau Ambs den zweiten juedisch-klingenden Vornamen Richard Schneiders “Chajm” hervorhebt, auch wenn Herr Schneider sich selbst normalerweise als ‘Richhard C. Schneider’ praesentiert. Das Pochen auf seinen juedischen zweiten Vornamen ist etwas, was ich noch nie getan habe und es auch als herzlich irrelevant empfinde.

Aber was will uns Frau Ambs hier offenbar sagen? Dass hier nicht irgendein Journalist, sondern ein juedischer Journalist kritisiert wurde? So what, Frau Ambs? Ich kann nur sagen, dass es mir schnurz-piep egal ist, ob ueberzogen Israel-kritische und Judentum-kritische Berichte von einem juedischen oder deutschen ARD-Chefreporter hier in Israel verfasst werden, wobei sowieso die allermeisten Zuschauer in der abendlichen Tagesschau keinen Schimmer haben, wofuer das “C.” da steht. In beiden Faellen ist unfairer Journalismus als ein solcher zu benennen und auch oeffentlich anzuprangern, egal wer ihn verfasst. Von mir aus, kann er auch Richard Christian Schneider heissen, das wuerde fuer meine Kritik nix aendern, ausser dass es vielleicht persoenlich etwas trauriger waere, wenn Juden gegen ihr Land, ihr Volk und ihre Tradition Front machen, aber sowas habe ich auch noch nie erwaehnt. Auch hier wuerde es Frau Ambs vielleicht helfen bei einer sachlichen, faktischen Diskussion zu bleiben, fuer die sie ja angeblich Werbung macht, anstatt juedischen Vornamen hinterher zu rennen.

Der “Dreck”, der boese Dreck…

Und ‘Kritik’punkt Nummer drei von Frau Ambs: Die Sprache, die achso boese Nazi-Sprache, die ich angeblich benutze, um einen ‘juedischen Journalisten runterzumachen’.

Ersteinmal moechte ich Frau Ambs nocheinmal einladen, unsere Webseite praktisch ueber die eingebaute Suchmaschine nach von ihr zu Recht beanstandeten Begriffen wie “Lumpenjournalismus“, “Schweinejournalismus“, “Gossenjournaillie“, etc. zu durchsuchen – das Ergebnis koennte bloss sehr langweilig ausfallen. Keine Frage, solche Begriffe haben einigen SA-Geruch und derlei kollektive Verunglimpfung der journalistischen Zunft wird sie bei uns nicht finden.

Und das Wort ‘Dreck’ hier bezieht sich eindeutig auf ein sehr begrenztes Feld, aber die Frage lautet, ob das Wort “Dreck” von sich aus unzulaessig und wegen angeblicher Goebbelsnaehe nicht in Verbindung mit journalistischen Attacken benutzt werden darf? Fuer Frau Ambs ist ‘Dreck’ beim generellen Deligitimieren von Journalisten “eine höchst beliebte, immer wieder kehrende Bezeichnung“. Herr Schneider hatte in besagtem Artikel u.a. faktisch falsche Tatsachen behauptet, was man auch als ‘Luegen’ bezeichnen koennte. Luegen zu verbreiten, die Israel als einen militaristischen Ueberwachungsstaat diffamieren(!), ist schon etwas dreckig, und diesen ‘Dreck’ habe ich nicht geworfen, sondern zeige ihn nur auf.

Ich moechte mal behaupten, dass ‘Dreck’ vielleicht nicht immer geruchsneutral, aber nun wirklich in alle Richtungen verschmeissbar ist. Dreck ist ein Schimpfwort, keine Ideologie. Es kann von jeder politischen Richtung auf alle moeglichen journalistischen Argumente angewandt werden. ‘Dreck’ als Naziwort zu outen, ist etwas weit hergeholt und ist nun wirklich nicht als Goebblig zu erkennen, wobei sich dieses Wort auch in Israel ueber das Jiddische grosser Beliebtheit erfreut, aber das war wohl das Aeusserste, was Frau Ambs bei uns finden konnte. Haette Frau Ambs Aussagen von mir als ‘Dreck’ betitel, haette ich mir sicher etwas dabei gedacht, aber nicht, dass sie eine Neonazitante ist, die mach als ‘Judenjournaillie’ angreifen will.

Danke an HaGalil

Anyway, in diesem Sinne muss man sich bei Frau Ambs und HaGalil auch einmal bedanken: Sie haben aro1 nicht nur bekannter gemacht und sorgen auch dafuer dass israelischkritische HaGalil-Leser sich mal einen von unseren pro-israelischen Artikeln durchlesen und ihren Horizont erweitern, nein, sie haben uns auch durch ihren (recht unbeholfenen und peinlichen) Angriff bewiesen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und man kann es wirklich als ein Kompliment aufnehmen, von einer leider in letzter Zeit immer anti-israelischeren Webseite angegriffen zu werden, da man Israel und die Wahrheit verteidigt. Danke, HaGalil!

Wie war das noch mit der eigenen Nase?

Auffallend ist dabei leider auch, dass Frau Ambs ihre eigenen ethischen und journalistischen Standards und Forderungen nicht gerecht wird:

“Dabei geht es vornehmlich nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit strittigen Themen, sondern vielmehr darum, den Journalisten als Person zu diskreditieren und seine Redlichkeit in Zweifel zu ziehen.”

“Allzu verwunderlich ist es allerdings nicht, dass man sich gerade in Deutschland, ähnlich auch in Österreich, so wenig für Meinungsvielfalt begeistern kann, hat man sich in beiden Ländern doch nicht gerade enthusistisch an demokratische Spielregeln gewöhnt. Sich inhaltlich mit Positionen auseinandersetzen und eine Meinung durch Sach-Argumente zu begründen, ist ja auch zugegebenermaßen viel anstengender, als den Urheber eines Textes zu diffamieren.”

“Dummerweise kommt man aber dabei inhaltlich nicht weiter, und das eigene kritische Denken verkümmert, wenn man nicht bereit ist, sich zumindest einmal theoretisch auf sein Gegenüber einzulassen.”

“Für lebendige und sachliche

Jalla, Kadima! Frau Ambs will Sachlichkeit und Argumente? Ja, worauf warten Sie? Wo sind diese in ihrem Artikel? Alles was sie macht, ist, sich ueber Sprache auszulassen, als sich auf die argumentative Ebene zu begeben. Gerne Frau Ambs, lasst uns mit Argumenten, z.B. von Richard C. Schneiders genannten Artikel, zu Werk gehen, anstatt mit angeblicher Nazisprache zu diffamieren. Wo war hier ein sachlicher Punkt bei Ihnen?

Und ich wuerde Ihnen auch empfehlen eine weitere Forderung von Ihnen auch ueber das journalistische Geschlecht hinaus auszuweiten:

“Gegen persönliche Diffamierung von

Und ja, es ist im Prinzip traurig, dass Frau Ambs, die offenbar, nach was man so im Internet sehen kann, sich auch gegen Antisemitismus und Antiisraelismus ausspricht und engagiert und man sich eigentlich – gerade in den Neun Tagen – gegen den ‘gemeinsamen antiisraelischen Feind’ zusammenschmeissen sollte… Und ja, vielleicht wollte sie mit ihrem Artikel vor einem tatsaechlichen gefaehrlichen Trend warnen, aber leider hat sie etwas uebertrieben und ist selbst ins Defamation-business eingestiegen.

Uebrigens die beste Regel fuer Journalisten, die es nicht ertragen koennen, dass sie bei aro1 persoenlich und oeffentlich kritisiert (nicht “diffamiert“) werden:

Sie sollte einfach bei den Fakten bleiben, Israel fair kritisieren, wenn ihnen das so wichtig ist und und einem serioesen Journalismus betreiben. Ich habe wirklich Besseres zu tun, als mich ueber normale Artikel auszulassen oder Spass daran zu haben persoenlich Journalisten anzugreifen, warum auch? Aber ein Journalist, der selbst im oeffentlichen Raum taetig ist und ueber eine grosse Macht verfuegt, die im Falle Israels leider haeufig zu massenhafter Diffamierung ausgenutzt wird, die Frau Ambs angeblich so ablehnt, sollte sich nicht wundern, dass sich die Bewohner des diffamierten Staates auch mal mit oeffentlichen Korrektionen und Anschuldigungen zu Wort melden (nochmal: Nicht “Diffamierungen“!) – das ist Teil seines Berufsrisikos, wenn er es denn auf Antiisraelismus anlegt…

Anmerkung von hagalilwatch:

haGalil hat natürlich kein Problem damit, das autobiographische Buch des Bloggründers zum Kauf anzubieten – logisch, kann man ja Geld damit machen und das ist die oberste Maxime. Deshalb sieht man bei haGalil auch immer nur penetrante Betteltexte für das eigene Konto. Nach der Katasrophe in Haiti oder dem Großbrand in Israel gab es bei haGalil selbstverständlich keine Spendenaufrufe, es gab selbstverständlich auch keinen Hinweis, wo man Spenden konnte und kann, um den Menschen zu helfen. Das Schicksal anderer Menschen, die Not und das Elend anderer Menschen – das alles verblasst bei der Frage nach dem eigenen Kontostand, der das Maß aller Dinge ist – immerhin ist es nach eigenen Behauptungen ja sogar ein „religiöses Gebot“ an haGalil, sprich an das Ehepaar und ihre Tochter, zu spenden, spenden, spenden Aber Ehrlichkeit, Glaubwürdigkjeit, Moral, Konsequenz kann man nicht dort erwarten, wo die Chefin des Vereins, der so gerne von „Frieden“ säuselt, gleichzeitig bei einer Waffen-, bzw. Rüstungsfirmer an nicht unwichtiger Stelle arbeitet, gell?

Hassartikel von R.A. bei haGalil:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/07/12/demokratie-2/

Wie die G-Ssekte an ihr Geld will:

Will Gott, daß Sie ihr Geld haGalil spenden?

 

 

 

Christianophobie bei gaGalil

16. Dezember 2010

Es gibt in der Bundesrepublik wohl kaum eine pro-israelische Initiative  oder ein pro-israelisches Projekt, das nicht auf der Feindesliste der im Münchner Nobelvorort Gründwald hergestellten Homepage „hagalil“ steht. Ob nun „I Like Israel“, „Honestly Concerded“, der „Israel-Tag“ -. sie und viele andere mehr wurden schon Opfer haßerfüllter Attacken. Die „Frau fürs Grobe“ ist dabei oftmals die in Heidelberg wohnende erwerbslose Hausfrau Ramona Ambs, die sich im Internet gerne als „Schriftstellerin“ ausgibt – wenngleich man, außer bei hagalil, niergens ein Medium finden kann, das ihre „literarischen Werke“ dem Publikum zumuten mag.

Jetzt sind Christen dran – insbesondere Christen, die Israel unterstützen und sich dadurch die Feindschaft des pseudojüdischen Onlineprodukts zuziehen. In einem langatmigen, mit Worthülsen und Wiederholungen überfrachteten  Artikel unter der Überschrift „Wenn Christen zu sehr lieben“ zieht Ambs vom Leder, bringt dabei aber einiges durcheinander und biegt sich so einiges zurecht, damit das gewünschte Feindbild passt.

Nur am Rande geht sie dabei auch auf Antisemitismus in christlichen Kreisen ein – stümperhaft allerdings, was einmal mehr davon zeugt, das die Themengebiete Judentum, Antisemitismus u.ä. nicht nur ihren Kompetenzbereichen zählen und sie allenfalls Allgemeinplätze wiedergibt, die man irgendwo im Internet aufschnappen und als eigene „Erkenntnisse“ verkaufen kann. So bringt sie, obwohl es zahlreiche aussagekräftige Beweise und Fakten gibt, ausgerechnet eine )!= von einem (!= Katholiken betriebene private Website als Beleg für christlichen Antisemitismus – zu mehr reicht es bei der „Schriftstellerin“ des „jüdischen“ Onlinemagazins nicht.

Amb

Ambs

Umso ausführlicher und hahnebüchender wird es dafür bei Thema Christen für Israel – da ist das Feindbild viel klarer. Besonders die Gruppe „Christen an der Seite Israels“ haben es der Heidelbergerin angetan – einer Hauptvorwürfe an diese: Diese Christen beten (!) für Israel – welch ein Verbrechen! Aktueller Anlaß für die Hasstiraden ist offenkundig der Israelkongreß in Frankfurt gewesen – mit etwa 1.000 Teilnehmern und mit Unterstützung der israelischen Botschaft, des Zentralrates der Juden und mehr als 70 Organisationen sowie der Teilnahme von Bundes- und Landespolitikern aller demokratischen Parteien ein an sich erfolgreiches Ereignis – nur hagalil war nicht dabei, was der Bedeutungslosigkeit der unter zunehmenden Lesermangel leidenden Homepage entspricht.  Da hagalil zudem die Veröffentlichungsplattform von anti-israelischen Kampforganisationen wie „J Street“, „J Call“ und „Stimmen für einen was-auch-immer im Nahen Osten“ ist, wären Vertreter der Homepage auf einer pro-israelischen Veranstaltung zweifelsfrei auch Fehl am Platz gewesen.

Natürlich stellt sich die Frage, was Frau Ambs so erregend findet, wenn Menschen beten – ein Geheimnis, das wohl auf ewig das ihre bleiben wird.  Auf ihrem Profil bei Facebook gibt Frau Ambs ihren „Freunden“ – und nur diese können ihr Profil lesen – immer wieder mal kund, sie würde angeblich bei jüdischen Feiertagen an Veranstaltungen in der jüdischen Gemeinde teilnehmen. Jetzt stellt sich die Frage: Wird dort nicht gebetet? Immerhin enthält das jüdische Gebetsbuch sogar ein besonderes Gebet für den Staat Israel. Oder kann es sein, das die Grundgute, die sich scheinbar mitunter auch für eine Oberrabinerin hält und glaubt bestimmen zu können, wer Jude ist und wer nicht,  sogar ihre lieben Facebook-Freunde an der Nase herumführt? Nachfragen in der Jüdischen Gemeinde Heidelberg und bei Mitgliedern der Gemeinde nach der „Schriftstellerin“ haben nämlich in allen Fällen immer nur zwei Reaktionen ergeben: Achselzucken und/oder kopfschütteln – niemand kennt sie, niemand hat jemals den Namen der „Schriftstellerin“  gehört.

 

Das passt übrigens zum „Herausgeber“ der Homepage und zu seiner Ehefrau, der Vorsitzenden des „Trägervereins“ (wie praktisch wenn alles in Familienhand ist): Recherchen ergaben,  das beide keine Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde München/OBerbayern sind und auch noch niemals Mitglieder der jüdischen Gemeinde in der Landeshauptstadt waren.

 

Den Text der „Schriftstellerin“ gibt es hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/12/15/christen-4/

Die „Schriftstellerin“ zum ansehen:

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.hagalil.com/archiv/images/bruede10.JPG&imgrefurl=http://www.hagalil.com/archiv/2006/03/bruederlichkeit.htm&usg=__K0HF9WgEHeuyO6nTcANc-02Soww=&h=175&w=250&sz=8&hl=de&start=3&sig2=2aCb_HOT_lHPn05WhzGYDQ&zoom=1&um=1&itbs=1&tbnid=ZKKIt3raLPW7OM:&tbnh=78&tbnw=111&prev=/images%3Fq%3DRamona%2BAmbs%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26tbs%3Disch:1&ei=zM0JTeiuEci38gORhIwT

Erfahrungsbericht mit haGalil

30. Oktober 2010

Yael war jahrelang eine treue Unterstützerin von haGalil, bis sie von den Machern dieser Seite, der Familie, gemobbt wurde, unter dem Titel „haGalil? Nein Danke und nie wieder“ veröffentlichte sie ihren Erfahrungsbericht mit den Machenschaften dieser dubiosen Truppe:

 

Hagalil? Nein danke, nie wieder!

Lange Jahre habe ich bei Hagalil geschrieben und mich dort engagiert. Mittlerweile muss ich feststellen, dass Hagalil nur noch Menschen zu Wort kommen lässt, die die Meinung zu Hagalils Ansichten und Artikeln teilen.
Plötzlich werde wohl nicht nur ich zensiert und nicht mehr zugelassen. Und das mit der abenteuerlichen Begründung eines „IP-Missbrauchs“! Ich weiß nicht woher diese Behauptung kommt, zumal meine IP-Adresse eine dynamische ist. Das Wahrscheinliche ist, dass jemand eine ähnliche IP hat wie ich, was in einer Großstadt wie Berlin nicht ungewöhnlich ist.
Leider wird aber nicht nachgefragt, sondern behauptet, leider werden dort fast nur noch radikale Linke und offene Israelhasser akzeptiert, die alles was Israel tut oder unterlässt in den Dreck ziehen. Vornehmlich sind das Nichtjuden, die nicht in der Lage sind, demokratische Entscheidungen der Israelis zu akzeptieren und immer noch nach dem deutschen Motto, das Deutschland und den Rest der Welt an den Abgrund getrieben hat, vorgehen: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“
Andere wiederum sagen, Ihre Postings werden manipuliert.
Ich kann das nicht bestätigen, aber anderen scheint das schon passiert zu sein.
Ein Leser dort bestätigte das:

Hans-Dieter Matthies
an den oder die admi ……

hiermit ziehe ich meiner Wege und zwar fort von hagalil; es macht keinen Spaß, wenn Ihr an jedem – noch so sorgsam und unverfänglich gewählten -Wort herumpopelt und zusammenkürzt, so daß kaum noch etwas übrigbleibt, das dem Sinn der Erstversion entspricht. Es ist eine Verfälschung.

Wenn man Meinungen nicht veröffentlicht sehen will, ist das eine Sache, eine andere ist es, Postings umzuschreiben. Das ist im Grunde eine Copyrightverletzung, Texte anderer, wie auch immer, zu ändern. (Wie jemand darauf kommt, die Manipulationsvorwürfe wären „zusammengebrochen“ bleibt schleierhaft, denn derjenige kann das überhaupt nicht beurteilen, auch wenn er noch so möchte, wenn User sagen, ihre Kommentare wurden umgeschrieben, weil er sie nicht geschrieben hat und es daher gar nicht wissen kann. Im Grunde macht es keinen Sinn, auf diesen offensichtlichen Unsinn einzugehen)!
Antisemiten bekommen dort schon sehr lange eine Bühne, eine Tatsache, die mich seit Jahren ärgert, weil man das Gefühl bekommt, Antisemitismus wäre okay, während anderes nicht zugelassen wird.
Ich habe bei Hagalil viel gelernt, bedauere aber heute sie jemals vor allem öffentlich unterstützt, sie gegen Kritiker verteidigt zu haben. Anderen, auch offiziellen Mitarbeitern ist dort schon viel Negatives passiert. Das ging soweit, dass mich ein ehemaliger ehrenamtlicher Mitarbeiter dringend bat, die Artikel seines Blogs nicht mehr bei Hagalil zu verlinken. Ich kann aus Gründen der Diskretion nicht genauer darauf eingehen, aber man spürte, dass bei der Person eine große Verletzung durch Hagalil immer noch eine Rolle spielte.
Kontakte zu den Machern, ab und an Hilfe bei Mailanfragen, die ich auf Bitten Eva Ehrlichs beantwortet habe (schon blöd im Nachhinein), Hilfe wenn wieder der User auftauchte, der Hagalil sehr lange stalkte, Hilfe für Hagalil als jemand Hagalil verklagen wollte und jahrelange Loyalität zählen scheinbar bei Hagalil nichts. Die Macher von Hagalil hatten schon immer einen entscheidenden Fehler: Ihr zwischenmenschlicher Umgang mit anderen, mit ihnen wohlgesonnenen Menschen.
Man lernt Menschen leider nie gut genug kennen, aber ich weiß, dass man Menschen nie so vor den Kopf stoßen sollte. Das macht man einfach nicht. Auch deshalb schreibe ich hier darüber. Vielleicht auch stellvertretend für andere, die sich das nicht trauen.

Jemand schrieb dort vor kurzem folgenden Kommentar:

Und ich […], werde in Hinkunft wegen dieser Trottel den Kommentarbereich meiden. Tue mir diese ganz besondere Art der hier alltäglich gewordenen “bornierten Blödheit” nicht länger an.
Diese Leute sind drauf und dran, das Image von haGalil zu ruinieren!

Man muss dem User Recht geben. Nur in einem täuscht er sich leider sehr:
Nicht andere ruinieren das Image von Hagalil, sondern das tun die Macher sehr gut selber.

Mein Fazit nach Jahren von Hagalil fällt daher sehr nüchtern aus: Hagalil? Nein danke, nie wieder! Ich werde in Zukunft sehr genau hinschauen wo ich mich engagiere und vor allem wen ich unterstütze. Loyalität darf nie dazu dienen, missbraucht zu werden.

 

haGalil supports Jihad-Angriff

2. September 2010

Man kann eine Aktion auf zweierlei Art unterstützen: Entweder man unterstützt sie direkt – oder man delegitimiert die Gegenwehr.

Da haGalil immer noch bemüht ist, den falschen Schein, ein jüdisches und gegen Antisemitismus arbeitendes Projekt zu sein, wahren möchte – zumal man immer wieder auf Transferleistungen aus Steuerkassen spekuliert – vermeidet man nicht immer, aber zumindest meistens die direkte propagandistische Unterstützung von gegen Israel gerichtete Jihad-Aktionen.

Ende Mai versuchten Aktivisten der radikal-islamistischen Organisation IHH aus der Türkei, unterstützt von bundesdeutschen Linksextremisten, illegal mit Schiffen Material an die Hamas nach Gaza zu bringen. Als die israelische Armee sie stoppte, wurden die israelischen Soldaten mit Schußwaffen, Äxten, Messern, Stahlrohren und anderen Waffen angegriffen. Der Kapitän des Flagschiffes der Terroristenflotte teilte dem Kapitän der israelischen Marieneschiffe per Funk mit: „Go back to Auschwitz!“.

Sogar die UNO erklärte vor wenigen Tagen, daß das Vorgehen der israelischen Armee rechtens war. Es war legal, das Israel die Schiffe stoppte.

Und was findet der aufmerksame Leser, die geneigte Leserin bei haGalil?

Unter der Überschrift „Israels größter Verlust: Die moralische Vorstellungskraft“ ershien ein Artikel, mit dem der Stop der Terroristenflotte ganz im Jargon der islamistischen Propagandaindustrie wie folgt bezeichnet wurde:

Nach Israels blutigem Überfall auf die Gaza-Flotilla rief ich einen Freund in Israel an, mit dem ich schon ein Leben lang befreundet bin und fragte ihn nach der Stimmung im Lande.

Es folgen nicht enden wollende Sätze des haGalil-typischen geflennes über die grundböse israelische Gesellschaft, über die grundabscheulichen Menschen in Israel, die die Aktion ihrer Armee richtig finden und sich solidarisch mit den jungen Männern und Frauen zeigen, die ihr Leben für die Verteidigung der Menschen in Israel riskieren.

Einmal davon abgesehen, das es natürlich verwirrend ist, wenn ausgerechnet haGalil über Moral schreibt – genauso könnte der Papst mit der gleichen Kompetenz über Sexualität, Kindererziehung oder Eheleben schreiben – ist es natürlich in der Logik der antiisraelischen Hassseite, das legitime Selbstverteidigungsrecht Israels zu denenzieren und als „Überfall“ zu beschreiben, also als einen kriminellen Akt und damit die israelischen Soldaten als Kriminelle zu denunzieren.

Quelle:.

http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/03/ethik-2/

haGalil beim rumeiern

1. September 2010

Gerne maßt sich haGalil an, „die jüdische Stimme im Internet“ zu sein – und will so etwas wie eine „moralische Instanz“ sein. Da stört es natürlich, das wir gestern dokumentierten, das haGalil bereits vor einigen Jahren mit rassetheoretischen Thesen das „Juden-Gen“ nicht nur propagierte, sondern auch einen „Juden-Gen-Test“ anpries – für 100 Euro.

Heute nun versucht haGalil-Herausgeber „David“ Gall sich in Schadensbegrenzung zu üben und das ganze als eine Art humoristische Einlage der gutgläubigen Leserschaft vorzugauckeln. Das gelingt nicht. Das es nicht gelingt, liegt nicht nur an Gall´s unbeholfenem Schreibstil – immerhin hat er weder eine journalistische Ausbildung, noch irgendwelche journalistischen oder publizistischen Erfahrungen außerhalb seiner eigenen Homepage – es scheitert auch an der Realität.

Gall schreibt in seinem heutigen Kommentar:

Im besten Fall haben solche Meldungen einen gewissen Unterhaltungswert und gewähren kleine Einblicke und ein Stück Erkenntnis, angespült von der stetig wachsenden Informationsflut. Manchmal geht es aber auch nur um Spinnereien, die man sicher nicht gut finden muss, die aber weder wissenschaftlich noch politisch von großer Relevanz sind, auch wenn sie zur Bestätigung seltsamer Ideen oder Absichten herhalten sollen. Dass sich hier auch mal Geschäftsideen entwickeln können, sollte nicht überraschen, schon gar nicht in einem Land in dem sich Rosen-, Hunde- und Taubenzüchter gegenseitig befruchten und austauschen. Und wem es Spaß macht zu erfahren, ob er von einem bretonischen Druiden oder einem nubischen Wasserhändler abstammt oder im vorletzten Leben als Eskimo den Fischer-Chor von Mogadan leitete, der kann nun statt das beschwerliche Rebirthing anzutreten einen einfachen Gentest machen lassen.

Und kommt überraschendes:

Dieses Freund/Feind-Denken macht mit seinem Absolutheitsanspruch eine konstruktive Auseinandersetzung sehr schwierig und erinnert an eine Diskussion mit Fundamentalisten. Alles muss aus einem Guss sein, Abweichungen sind nicht erlaubt.

Wer jetzt aber glaubt, Gall wäre überraschend über Nacht zur Selbstkritik fähig geworden, irrt sich. Gemeint ist hier nicht haGalil – sondern „die Anderen“. Völlig außer Acht gelassen wird, das es gerade haGalil ist, das jede Abweichung verfehmt, denunziert, verleumdet, rufmordet. Es ist bekanntlich insbesondere die haGalil-Scharfmacherin Ramona Ambs, die, rasend voir Hass auf alles andere, auf jeden, der anders denkt, israelische Blogger mit Goebbels, Onlinemagazine mit abweichender Meinung in die Nähe von Rechtsextremisten und eigene SPD-Parteigenossen in die braune Ecke schmiert.

David Gall

David Gall

Natürlich kann man sich fragen, warum haGalil geradezu inflationär mit Nazi-, Rassismus- und sonstigen Gleichsetzungen um sich wirft. Ähnlich macht es übrigens die braune „National-Zeitung“, die alles mögliche und unmögliche mit dem Zusatz „Holocaust“ versieht – etwa „Bombenholocaust“, „Robbenholocaust“, „Holocaust am ungeborenen Leben“ usw. Die Absicht ist klar: Durch den inflationären Gebrauch des Wortes Holocaust soll dieser entwertet, beliebig gemacht werden. Genau der gleiche Effekt wird erreicht durch die inflationäre Verwendung der Wörter „Nazis“, „Rassisten“, „Rechtsradikale“ (mit letzterem werden gerne die Mitglieder der israelischen Regierung von gaGalil denunziert und verleumdet).

Der Kommentar von Herrn Gall ist hier zu lesen:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/31/sarrazin-7/

haGalil und das „Juden-Gen“

30. August 2010

Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat mit seinem Buch zu Integration und Muslime für Aufsehen gesorgt. Es ist keine Nachricht wert, daß das ultralinke „haGalil.com“ enstprechend Sarrazin angreift, zumal auch bürgerliche Politiker der Mitte heftige Kritik an Sarrazin üben.

Verstärkt wird das ganze durch absonderliche Thesen von einem „Gen, das alle Juden haben“, so Sarrazin am Wochenende. Für haGalil Ankaß von „Rassismus ohne Rassisten“ und „Neo-Sarrazinismus“ zu schreiben. Vor allem Ramona A,bs, selber SPD-Mitglied, tut sich hiervor. Auch das ist kein Wunder. Die in Heidelberg wohnende Ambs verfasst bei haGalil immerhin auch Artikel, in denen israelische Blogger in die Nähe von Goebbels gerückt werden, die israelische Regierung in die Nähe von Rechtsextremisten und Rassisten und andere jüdische Onlinemagazine schon mal als „rechter Rand“ denunziert werden. Ramona Ambs ist sozusagen die „Frau fürs Grobe“, manche witzeln auch: der Kettenhund – oder politisch Korrekt: Kettenhündin – der gagalils.

Nur: Die jetzigen Angriffe bezüglich der absurgen „Juden-Gen“-Thesen von Sarrazin sind für haGalil ein Schuß nach hinten, denn: Es ist haGalil selbst, das die „Juden-Gen“-These propagiert.

Bereits am 20.03.2008 schlagzeilte haGalil voller Inbrunst:

Herkunftsanalyse mittels DNA

haGalil formuliert in seinem rassentheoretischen Grundsatzartikel dann:

Sobald sich ein Volk, sei dies aus sozialen oder territorialen Gründen, abgrenzt, entwickeln sich genetische Merkmale, die für dieses Volk spezifisch sind. Als Beispiel kann man die Germanen nehmen, die zwar zur gleichen Zeit wie die Kelten lebten, aber sich mit diesen kaum vermischten, so dass beide Völker unterschiedliche DNA-Profile aufweisen und wir diese Unterschiede noch heute im unseren Genpool tragen. Da diese Mutationen von Generation zu Generation weitervererbt werden, kann die genetische Herkunft einer Person auch Jahrhunderte später noch untersucht werden.

Nach halachischem Recht ist jüdisch, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder zum Judentum konvertiert ist. Die enge Verbindung von Kultur, Tradition, Religion und Volkszugehörigkeit zeichnet das Judentum im Besonderen aus. Durch die sich wiederholenden Judenverfolgungen und –Verdrängungen entwickelte sich über die Jahrhunderte eine gewisse genetische Homogenität, die durch einen DNA-Test sichtbar wird. Aktuelle genetische Studien belegen, dass über 60-80% der Juden noch heute ein typisch jüdisches DNA-Profil aufweisen.

Es gibt bestimmte genetische Merkmale, die auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Träger derselben oder ähnlicher genetischer Merkmale werden in Haplogruppen zusammengefasst. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Haplogruppen kann auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Ausserdem wird ein bestimmtes DNA-Profil „Cohen Modal-Haplotyp“ genannt, weil es vermehrt in der jüdischen Untergruppe der Cohanim vorkommt. Dieser Haplotyp weist deutlich auf eine jüdische Herkunft hin.

Am Ende der hagalil´schen Rassentheoirien gibt es dann den Tipp für den „Judentest“:

Die Firma iGENEA aus Zürich, bietet als Einzige in Europa Genealogietests an. Mit Hilfe dieser Tests können sowohl die mütterlichen, wie die väterlichen Wurzeln einer Person untersucht werden. Menschen, die auf der Suche nach ihren Vorfahren sind, können diese durch Herkunftstests bis 40 000 Jahre zurückverfolgen. Eine einfache Speichelprobe genügt, um die Abstammung des Probanden untersuchen zu können. Ein Genealogietest ist ab 105.- Euro erhältlich. Das Probeentnahmeset kann kostenlos bei www.igenea.com bestellt werden.

Und hier finden Sie den Artikel in voller Länge:

http://www.hagalil.com/01/de/index.php?itemid=2026

Da es durchaus nicht unüblich ist, das bei haGalil Leserkommentare und Artikel nachträglich manipuliert werden – auch um sie auf die Linie der kruden Ideologie des Herausgebers zu bringen – haben wir den Artikel von haGalil natürlich gesichert. Im übrigen: haGalil-Herausgeber Gall selber hat sich seinen jüdisch klingenden Vornamen David erst nachträglich zugelegt. Einen jüdischen Vornamen zu tragen ist nämlich vielleicht hilfreich, wenn man Fördergtelder in sechstelliger Höhe für eine recht simple Website beantragt und eifrig dabei ist, wenn es darum geht, die saftigen Weideflächen der staatlichen Förderung durch Steuergelder hemmungslos abgrasen zu wollen ;-).

Geschichtsverdrehung a la haGalil

13. Juli 2010

Wir haben schon des öfteren hier dokumentiert, wie massiv haGalil anti-israelische Agitation betreibt. Wenn die Macher von haGalil außerhalb ihrer dubiosen Website auftreten, oder wenn sie sich unbeobachtet glauben, dann ziehen sie allerdings noch schamloser vom Leder – da wird nicht nur die Gegenwart verzerrt, da wird dann auch die Geschichte Israels mutwillig verdreht und verfälscht.

„Verantwortliche Redakteurin“ der Familienhomepage haGalil ist eine gewisse Andrea Livat, deren irgendwie israelisch klingender Nachnahme nur angeheiratet ist.

In einem ZDF-Film über den Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, phantasiert Frau Livnat vor laufender Kamera:

“Er hat keinen Staat gewollt, der irgendwelchen juedischen Eigenschaften hätte.“

Herzl wollte also gar keinen Judenstaat. Wie kommt Frau Livnat darauf? Sie macht den gleichen Fehler, der bei haGalil allgegenwärtig ist: Verwendung von Fremdwörtern, deren Bedeutung man nicht kennt. Sie stellt Herzls politisches Grundlagenwerk „Der Judenstaat“ neben sein Buch „AltNeuLand – ein utopischer Roman“ Da mann offenkundig das Wort „utopisch“ nicht einordnen kann, glaubt man, das Buch „AltNeuland“ ist irgendwie eine „Fortentwicklung“ oder „Fortschreibung“ des politischen Manifestes „Der Judenstaat“. So schnell kanns gehen.

Bei Facebook nun hat eine Freundin von Frau Livnat etwas getan, was den Zorn der „Redakteurin“, „Israelwissenden“ und „Herzlexpertin“  hervorruft. Besagte Freundin hat über das Profil „Israel Tag München“ ein pro-israelisches Video gepostet. Zwei üble Sachen aus Sicht der haGalianer: haGalil publizierte bereits mehrfach heftige Angriffe gegen „I Linke Israel“ und ihren Israeltag, einem Straßenfest in mehr als 60 bundesdeutschen Städten anläßlich des israelischen Unabhängigkeittages. Das ist schon schlimm, aber dann auch noch einen positiven Israelvvideo zu posten, geht natürlich endgültig zu weit!

Andrea Livnat kommentiert den Video wie folgt:

Also, ich schreib Dir mal, was mich stört, so als Beispiele.
Mit Auschwitz hat es für mich rein gar nichts zu tun. Mit Kommunismus auch nicht.
Geht schon los mit dem ersten Bild, das Klischee der schönen israelischen Soldatin, kommt ein paar mal vor… Finde ich ganz schlimm.. Einseitige Sicht der Nahostkriege, Israel wurde 4mal von 5 arabischen Staaten angegriffen, hmm, naja, das ist schon eine Verdrehung von Tatsachen. Die Bilder und der Text zusammen, ist schon arg reisserisch, z.B. das Bild vom Lynch des israelischen Soldaten.. Dann das ganze Pallaver über die tollen wissenschaftlichen Errungenschaften, das darf ja auch nie fehlen. Schön, nur wenns mal einen Tag regnet, dann fällt bei uns der Strom aus.. Israel hat Hunderte Flüchtlinge aus Darfur aufgenommen? Stimmt, nachdem die Regierung die Abschiebung nach Ägypten plante und sich Entrüstung breit machte, dann fiel ihnen auf einmal ein, dass man das ja nicht machen kann und der Holocaust etc..

Zur Erinnerung: Tatsächlich ging bei sämtlichen Nahost-Kriegen die Aggression cvon den arabischen Staaten aus.

Andrea Livnat

Andrea Livnat

Tatsächlich führen Umwelteinflüsse auch mal zu Versorgungsproblemen, wenn etwa Stürme in Deutschland oder den USA die Strommasten niederreißen oder in Deutschland im Hochsommer in den ICEs die Klimaanlagen ausfallen. Aber wenn das in Israel passiert, ist das natürlich der Beweis, das Berichte über die technologische und wissenschaftliche Spitzenposition Israels in der Welt nur „Palaver“ ist.Verständlich hingegen ist, das Frau Livnat (Foto) ein Problem mit der bildlichen Darstellung schöner israelischer Soldatinnen hat.

haGakuk agutiert gegen eine Solidaritätsdemonmstration mit Israel, die sich gegen die atomare Bedrohung durch den Iran wendet:

http://www.hagalil.com/01/de/Juden.php?itemid=386