Posts Tagged ‘Besucherzahlen’

Aktuelle gaGalil-Statistik

19. Dezember 2010

Bereits vor einigen Wochen gestand Ildiko Ats, die dem internen haGalil-Zirkel angehört und mit den angeblich „ehrenamtlichen“ Machern von gaGalil den Arbeitgeber/Geldgeber gemeinsam hat,  öffentlich, das die Besucherzahlen von gaGalil binnen einen Jahres um gut 48 Prozent abgestürzt sind und nur noch knapp 5.200 am Tag betragen – wohlgemerkt bezogen auf den gesamten Server, der mehr als eine Dutzend Domains beherbergt.

Der freie Fall scheint sich fortzusetzen, wie ein Blick in die Rankingstatistik zeigt:

Die Zugriffszahlen sind so gering geworden, das regionale, also auf Staaten bezogene, Rankingszahlen nicht mehr erfassbar sind, für den letzten Monat wird ein Absturz im Ranking von 60 Prozent (!) vermerkt.

Aktueller Rankingplatz:  2,817,911

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Geständnisse aus dem haGalil-Sumpf

25. Oktober 2010

Unser letzter Artikel befasste sich mit Mythos der Besucherzahlen bei haGalil. Schon länger war bekannt, das die Zahlen gefakt sind und sich auf den Server mit über einem Dutzend Domains, nicht aber auf haGalil als solches beziehen. Aber auch diese „geschönten Besucherzahlen“ befanden und befinden sich im freien Fall – und dieser freie Fall ist noch dramatischer als bislang bekannt war.

Die letzten seriösen Schätzungen gingen von etwa 7.000 Besuchern am Tag auf dem Server von haGalil pro Tag aus – vor zwei Jahren waren es 10.000, in Spitzenzeiten vor einigen Jahren rd. 15.000.

Doch jetzt hat eine haGalil-Aktivistin – ungewollt – gestanden: Der Einbruch setzt sich dramatisch fort, als haGalil-Aktivistin verbreitet sie die Zahl von knapp 5.100 Besuchern am Tag auf dem haGalil-Server!

 

 

Zwar ist die „Quelle“ der Statistik unseriös, da nicht bekannt und es auch nicht angegeben wird, wie ein externer Dienst die Besucherzahlen einer Website ermitteln will, allerdings ist davon auszugehen, das eine Aktivisten des haGalil-Milieus nicht zu niedrige Zahlen verbreitet, sondern eher geschönte Besucherzahlen – die angegebenen Besucherzahlen sind daher als Maximalwerte anzusehen und beziehen sich – wie ausgeführt und bei haGalil nicht sonderlich überraschend – auf das ganze Angebot an diversen Webdomains.

 

 

Mythos Besucherzahlen

25. September 2010

Gerne behauptet haGalil, es wäre angeblich das „größte jüdische Onlinemagazin Europas“. Als Grundlage für diese Behauptung wird die Zahl von angeblichrund 10.000 Besucher am Tag genannt. Lüge oder Wahrheit?

Sieht man sich bei haGalil unter der Rubrik „Mediadaten“ um, fällt sofort auf:

Die veröffentlichte Alexa-Statistik reicht bis 2005, dann ist Ende. Um auf aktuellere Zahlen zu kommen, muss man suchen und weiterklicken um dann auf eine selbergebastelte Graphik zu kommen.

Tatsächlich hatte haGalil bis vor 6 Jahren durchaus bis zu 15.000 Leser am Tag. Das hat nichts mit Grünwald oder erwerbslosen Hausfrauen in Heidelberg zu tun. Bekannt wurde haGalil durch das Meldeformular gegen rechtsextreme Seiten und einen Artikel über den damaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Hohmann. Beides wurde von dem zwischenzeitlich verstorbenen Klaus Parker erarbeitet und – im Falle des Meldeformulars – betreut. Als er es indes einmal wagte, dem Patriachen Gall zu widersprechen, wurde er hinausgemobbt. Obwohl haGalil auch und gerade mit dem Meldeformular auf Betteltouren ging, sah Klaus Parker für seine Arbeit übrigens nie einen Pfenning oder Cent. Nach seinem Tod veröffentlichte Gall auf haGalil intime Details aus dem Privatleben von Klaus Parker, was von den Nazis dankbar aufgeriffen und im Internet auf neonazistischen Seiten weiterverbreitet wurde. Kein W“under, das Witwe und Hinterbliebene von Klaus Parker die Macher von haGalil nicht nur nicht zur Beerdigung einluden, sondern ihnen auch mitteilen ließen, das sie als unerwünschte Personen explizit ausgeladen sind.

Wir werden demnächst detalierter hierüber berichten.

Wie hoch sind die Zugriffszahlen aber nun wirklich?

Zunächst muss ein Taschenspielertrick von haGalil erklärt werden:

Auch die bis zu 15.000 Besucher am Tag vor über einem halben Jahrzehnt waren – und die heutigen Besucher sind es auch nicht – nicht Besucher, die die Startseite von haGalil besuchten und von dort aus aktuelle Artikel aufriefen. Die Zahl der Besucher entspricht der Zahl aller Besucher auf dem Server von haGalil, auf dem über ein Dutzend Websiten gehostet werden, u.a. „klick-nach-rechts.de“ als Nachahmung des seriösen Magazins „Blick nach rechts“ oder nahsot-politik.de oder antisemitismus.net . Enthalten sind auch alle Besucher, die über Suchmaschienen ältere Artikel aus dem Archiv gelesen haben. Wenn man bei Googel die Suchbegriffe Judentum, Koscher, Torah oder Talmud eingibt, kommt relativ schnell auf angebotene Seiten aus dem umfangreichen Textarchiv von haGalil und den gut 15 Nebendomains.

Jetzt gibt haGalil selber in einer selbstgebastelten Graphik zu, das von 2008 bis 2009 die Zahl der Seitenaufrufe um ein Drittel zurückgegangen sind. Wenn man verschiedene Rankinglisten zu Rate zieht, kommt man zu dem Schluß, die Besucherzahlen des Server haGalil zwischenzeitlich auf wta 2.000/Tag abgefallen ist – ein Trend, der seit gut 2 Jahren anhält.

Wieviele davon aber sind Leser von haGalil, besuchen also die Startseite und von dort die (kaum noch vorhandenen) aktuellen Artikel?

Ein Experten vonder Redaktion einer führenden Computer- und Internetzeitschrift, schätzt die Zahl der realen haGalil-Besucher auf „deutlich unter 1.000“ am Tag ein.

Und dafür gibt es zwei stichhaltige Indizien:

Vor etwa 8 Monaten ersetzte haGalil sein veraltetes und kaum zeitgemäßes Forum durch ein neues Forum – was mehr über die tatsächliche Relevanz von haGalil offenbarte, als den Machern lieb sein dürfte: Am heutigen Tag hat das Forum von haGalil.com sage und schreibe 152 Benutzer (sic!) von denen gerade einmal 45 (!!) aktive Benutzer sind. – und das nach gut 8 Monaten!

Die Kommentarfunktion unter den Artikeln wird kaum genutzt, bei den wenigen Artikeln, die kommentiert werden, fällt auf, das es im wesentlichen immer die gleichen Usernamen sind, die auftauchen, im Ganzen weniger als 10 verschiedene Usernamen, die regelmäßig auftauchen. In mehreren Internetblogs beklagen sich ehemalige haGalil-User, das ihre Kommentare ohne Rücksprache von den Machern von haGalil nachträglich inhaltlich verändert worden seien. Da ist es dann nicht ganz abwegig, das sich hinter manchem fleißigen „Kommentarschreiber“ vielleicht doch auch Personen verbergen, die eigentlich zu den Machern gehören.

Daneben gibt es – wie uns um einige Ecken herum zugetragen wurde – auch eine Einschätzung der Staatsanwaltschaft München bezüglich der „Relevanz und Resonanz“, die haGalil real hat und im krassen Widerspruch zu den Eigenbehauptungen steht. Sobald wir hier nähere Informationen haben, werden wir natürlich darüber berichten.

Ein weiterer Punkt ist:

Die Zahl der täglichen Artikel ist stark rückläufig, immer öfters gibt es sogar tagelang keinen neuen Artikel. Die wenigen Artikel aber sind zu etwa 80 Prozent Zweit- oder Drittveröffentlichungen – d.h. die betreffenden Artikel waren vorher, bevor sie bei haGalil veröffentlicht wurden, bereits auf zwei oder drei anderen Websiten erschienen. haGalil hat also faktisch kaum Autoren, die haGalil als so wichtig erachten, das sie dort ihre Artikel exklusiv oder zumindest als erstes veröffentlichen.

Die Motivation, mit Phantasiezahlen zu operieren, dürfte zum einem der egomanische Geltungsdrang der Macher sein und zum anderen das Geld – der versuch, Werbekunden zu locken, was aber ebenfalls kaum bis gar nicht von Erfolg beschieden ist. Fast ausschließlich finden sich auf haGalil lediglich Werbebanner von sog. Partnerprogrammen oder für eigene Produkte.

Wer will schon auf einer Website für teuer Geld werben, die es gerade mal auf 45 aktive Forumsteilnehmer bringt?

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Dankenswerter Weise haben wir Hinweise bekommen zu einem dubiosen „haGalil Förderverein e.V.“ in Berlin. Wer hier noch Informationen hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, möge uns bitte über die Kommentarfunktion informieren, die entsprechenden Kommentare werden nicht freigeschaltet und die Informationen vertraulich behandelt.