Archive for März 2010

„Israel ist immer und an allem Schuld“

11. März 2010

Jeder normale Staat ist bemüht, historische Stätten zu erhalten und „in Schuss“ zu halten. So auch Israel. Nur als die Jerusalemer Stadtverwaltung vor einiger Zeit daran ging, die Wege und Straßen in der Nähe des Tempelberges instand zu setzen und notwendige Reperaturarbeiten durchzuführen, witterten die Islamisten darin eine „Verschwörung zur Zerstörung der Moschee auf dem Tempelberg“. Nun ja, Paranoia eben.

Jetzt werden historische Stätten u.a. im Hebron restauriert – und wieder wittern Islamisten dahinter eine „heimtückische Verschwörung“ des jüdischen Staates – und provozieren gewaltsame Ausschreitungen gegen Bauarbeiter und Archäologen. Aber sie sind nicht alleine. Schützenhilfe erhalten sie von dem Israelhasser Uri Avnery und natürlich von haGalil:

Uri Avnery vermutet der Wunsch, die “Heiligen Gräber” in Hebron und Beth Lechem zu renovieren, sei nur vorgegeben um einen einseitigen Akt der Aneignung und Provokation einzuleiten. Schließlich wäre eine Sanierung im Rahmen eines gemeinsamen Komitee der Vertreter zweier Völker und aller drei Religionen, da beide Stätten Juden, Christen und Muslime heilig sind, sinnvoller gewesen. An beiden Grabstätten kam es bereits zu Unruhen…

Den ganzen Artikel lesen Sie hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/03/08/graeberkult/

Vorankündigung – Lesen Sie hier in kürze:

Uri Avnery – das Verbindungsglied von haGalil zum Rechtsextremismus?

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haGalil – Teil der antiisraelischen Finkelstein-Lobby?

5. März 2010

In diesem Monat sollten in Deutschland mehrere Veranstaltungen mit dem notorischen Israelhasser Norman Finkelstein stattfinden.  Proteste demokratischer Organisationen verhinderten dies – in Deutschland und in anderen europäischen Ländern wurden die Veranstaltungen abgesagt. Zweifellos ein Erfolg der demokratischen Zivilgesellschaft!

Entsprechend waren die Kommentare der Querfront der Finkelstein-Lobby. Vom NPD-Organ „Deutsche Stimme über das nationalbolschewistische ehemalige FDJ-Organ „junge Welt“ bis zu haGalil wurde Gift und Galle gespuckt. Besonders laut und hämisch schrie hierbei haGalil und nutzte die Gelegenheit, die Israelsolidarität zum wiederholten Male zu denunzieren.

Dabei wurde ein Artikel aus der „jungen Welt“ übernommen. Die „junge Welt“ wird als verfassungsfeindliche, extremistische Publikation vom Verfassungsschutz beobachtet, ihr Geschäftsführer ist Kader der DDR-verherrlichenden Deutschen Kommunistischen Partei (DK) und in der Zeitung wird unnachgibieg Propagada für Hamas, Hizbullah und den Iran betrieben. Allerdings will man – zumindest im Moment – bei haGalil nicht zu augenscheinlich seine Verbindungen mit extremistischen und israelhassenden Antizionisten und Antisemiten offenlegen, deshalb wurde nicht darauf hingewiesen, das der Finkelstein-Supporterartikel zunächst in der besagten „jungen Welt“ erschienen ist.

Den Artikel mit seiner Rechtfertigung Finkelsteins und den Denunziationen gegen die demokratische Zivilgesellschaft und die Israelsolidarität finden Sie hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/03/03/zimmermann/

Henryk M. Broder stellte ja schon vor einiger Zeit treffend fest, das „einige zum Antizionismus konvertiert sind“, nun scheint der nächste Schritt vorbereitet zu werden.

„Bei den Juden muss doch auch was zu finden sein ….“

2. März 2010

haben sich die Macher von haGalil gedacht, als in den Medien von der Trunkenfahrt einer evangelischen Bischöfin und den Pädophilenskandalen bei der katholischen Kirche hörte. Und so dürfte der Entschluss bei haGalil dann klar gewesen sein: „Die Juden dürfen nicht ungeschoren davonkommen!“

Am 2.03. dann war es soweit – und man konnte gleichzeitig den verachteten und mit Hass überzogenen orthodoxen und nationalreligiösen Juden in Israel auch noch so ein „richtig überbarten“:

Alle Welt spricht von einer trunkenen evangelischen Bischöfin, von pädophilen katholischen Priestern und fundamentalistischen Muslimen, die ihre Frauen schlagen. Aber was ist eigentlich mit jüdischen Geistlichen, mit Rabbinern?…

In einer Kolumne der taz befasst sich Micha Brumlik, Professor für Erziehungswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main, mit jüngst bekannt gewordenen Ausschweifungen im national-religiösen Milieu

Auch sie sind keine Heiligen, wie Skandale in den USA und Israel, wo große jüdische Gemeinschaften leben, beweisen. So flogen kürzlich sowohl in den USA als auch in Israel Fälle auf, bei denen orthodoxe Rabbiner von konversionswilligen Frauen sexuelle Dienstleistungen erzwangen.

Trunkene Bischöfin, pädophiler Priester, schwuler Rabbi

Ein tiefgehender, weil nicht nur moralischer, sondern bis in die letzten Verästelungen politischer Skandal treibt derzeit die israelische Öffentlichkeit um. Dem Rabbi Mordechai Elon, einem wortgewaltigen, charismatischen Lehrer und Agitator der nationalreligiösen Siedlerbewegung wird aus Kreisen einer aufgeklärten Orthodoxie vorgeworfen, seit Jahren homosexuelle Handlungen an mit ihm lernenden Jeschivastudenten vorgenommen zu haben.

Natürlich ist es kein Zufall, das dieser Text just zu diesem Zeitpunkt erscheint. Und: Grundlage ist eine „Vermutung“ (!), keine Beweise oder Verurteilung. In gewohnter Manier betreibt haGalil Vorverurteilung und Menschenjagd im publizistischen Raum .

Lesen Sie den ganzen Artikel hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/03/02/elon-2/